19. Februar 2017

Fitting Blogger Picture Size

You want to fit your main picture in a blog with Blogger?
So you have to size the picture beforehand.

Screenshoot the front panel and ask the screenshot how many pixels it has, widthwise.











Here I had guessed too small; brown border. The full screenshot above however told me the size to cover (Property, Details): 940 x 239 pixel. I needed the 940, the height is uninportant.

Aufmacherbild im Blog passt nicht? Präzisen Screenshot machen und Breite über Eigenschaften, Details herausfinden. Die Höhe ist irrelevant.

Permalink
http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/fitting-blogger-picture-size.html

Making picture fit in Blogger. Size Blogger Picture. Bildgröße anpassen in Blogger. Titelbild anpassen. Wieviele Pixel hat ein Blogger-Bild? How many pixels do I give a Blogger’s top picture? Blogger tricks. Tipps for Blogger.

18. Februar 2017

Ruckartige Bewegung

Googelt man »ruckartige Bewegung«, ist man gleich bei Mäusen, dich sich »zwischendurch ruckartig bewegen«, Computermäusen, etwa hier. Sollen sie nicht.
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/wieder-aerger-mit-dem-artenschutz-12886631.html
Ich meine aber echte Mäuse, die aus Fleisch und Blut. Warum bewegen sich die ruckartig? Und wann? Welche Tiere bewegen sich fließend, welche ruckartig?
   Haben Sie schon einmal einer Eidechse zugesehen? Hier ein kleines Video. Ich starte mittendrin, weil sich das Tier da erst nach über zwei Minuten das erste Mal rührt, sich dann schnell ein Stück bewegt, guckt und stillhält, dann weiter … . Eine Schlange bewegt sich ganz anders, langsam, schleichend, fließend.
   Warum?
   Ich habe da so eine Theorie.
1. Tiere, die wenig Angst haben müssen vor anderen Tieren, bewegen sich wie wir: langsam oder schnell, nach Bedarf, aber nicht unbedingt ruckartig. Außer Rapper.
2. Kleine Tiere bewegen sich eher ruckartig als große.
   Das gilt sogar für Fliegen, für Vögel, für Forellen, vielleicht für Ameisen auch.
   Begründung:
Das Auge sieht Bewegungen, nicht Stillstand. In Ruhe verschmelzen Tiere in den Rest des Bildes, werden zu Hintergrund. Das bannt Gefahr, gefressen zu werden. Obwohl es energieaufwendiger ist, wenn die Bewegung schnell gestartet und wieder rasch abgebremst werden muss. Was freilich auch von der bewegten Körpermasse abhängt.
   Diese Eigenschaft des Erkennens, des Aufmerksamwerdens muss entwicklungsgeschichtlich uralt sein, als Überleben von Jagd angewiesen war – auf beiden Seiten, dem Jäger und dem Gejagten.
   Stubenfliegen fliegen im Zickzack, Tauben so-so, mittelgut, nur Habichte ziehen elegant ihre Kreise – was steuerungstechnisch sicher sehr anspruchsvoll ist, sonst aber Energie spart.
   Und Rapper – die wollen die Aufmerksamkeit, like here.
   Was meinen Sie?

Permalink: http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/ruckartige-bewegung.html

17. Februar 2017

Gleinborn

Traurig: Ich weiß nicht einmal mehr, wie sich das richtig schreibt,
Glyndebourne. Britisch-kompliziert.

   Gestern Abend gab’s auf Servus-TV »Kultour«. Ich wollte von meinem neuen Comic (Will Eisners Vertrag mit Gott) nicht zu viel auf einmal lesen, so kam ich drauf, Fernsehen einzuschalten.
   Der frühere Wiener-Staatsoperndirektor Ioan Holender berichtete aus Glyndebourne, dem berühmten Outdoor-Opernfestival in England.
http://www.servustv.com/at/Medien/kulTOUR-mit-Holender65 24'16", Screenshot
Zwischendurch zeigt Holender sogar einen kleinen historischen Farbfilm (ab 15:12) vom walisischen Tenor Richard Lewis (1914–1990) von vor sechzig Jahren. Hier ist er ganz, auf Youtube, 15:39, hochgeladen von Lewis’ Sohn Nigel.
   This is a video taken by the late opera singer and tenor Richard Lewis during his forty years working at Sussex opera house Glyndebourne in the mid-to-late 1950s. It's in colour, unusually for the time, and includes footage, in order of appearance, of: Baritone Sesto Bruscantini, Soprano Sena Jurinac, artistic director Carl Ebert and his son Peter Ebert, conducter Bryan Balkwill, Peter Gellhorn, Moran Caplat, Clarinettist Jack Brymer (playing tennis), Douglas Craig, conducter John Pritchard (talking to Sena Jurinac), Richard Lewis with soprano Graziella Sciutti, Baritone Geraint Evans, repetiteur Jani Strasser, conducter Vittoria Gui. [Hier die Liste historischer Glyndebourne-Aufführungen zum Abgleichen]
   
Das muss dann so gegen 1956 gewesen sein. Ich war 14. Und ich war dort. Mein seliger Großvater, der mir Vater war, hatte mich zu Freunden von ihm nach London geschickt, auf dass ich besser Englisch lerne und etwas mehr von der Welt sehe als Südtirol, wo wir lebten, und Oberbayern, wo ich zur Schule ging. Von der ganzen Reise – damals fuhr man Bahn via Oostende–Dover – erinnere ich mich nur an Glyndebourne, und da nur an die grüne Wiese. Vielleicht war ich aber auch erst 13.
   Später, noch vor dem Abitur, hat mich mein Großvater auch ins damals schwerindustriell tätige Ruhrgebiet geschickt, damit ich Lust kriege auf Karriere.
   Leider hat beides nicht gefruchtet. Ich hab’s mir in meinem Leben stets zu leicht gemacht, hatte ich doch auch so Glück und immer wieder Erfolge. Ich kann mit einzelnen Highlights angeben, technisch und (eher mühsam herbeigeholt) geschäftlich, sogar kulturell dank einer bequem langen Studienzeit in Westberlin. Doch so recht ist nichts daraus geworden. Ein Zufalls-Leben.

Permalink hierher: 
    http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/gleinborn.html   

http://www.servustv.com/at/Medien/kulTOUR-mit-Holender65

Sendung vom 16. Februar 2017 | 23:25 | (priv.cf. \\WDMYCLOUDEX2\DickeAnsteck\G…)
kulTOUR mit Holender

Opernfestspiele Glyndebourne

Vereinigtes Königreich 2016

Gus Christie, der Enkel des Opernhausgründers John Christie, erzählt Ioan Holender die Geschichte zur Entstehung der alten Opernbühne in Glyndebourne. Der Legende nach ließ John Christie diese speziell für seine singende Ehefrau Audrey Mildmay erbauen.
Der 2016 zum Leiter des Glyndebourne Opernfestivals ernannte Sebastian Schwarz führt Ioan Holender durch sein neues Opernhaus, das 1994 wie schon 60 Jahre zuvor mit Mozarts „Le nozze di Figaro“ wiedereröffnet wurde und erzählt von seinen zukünftigen künstlerischen Plänen. Sopran Daniele de Nisse spricht mit Ioan Holender über ihre Rolle als Rosina in „Der Barbier von Sevilla“ und über die Herausforderungen, die sie als Ehefrau des Executive Direktors durchlebt. In der gleichen Produktion debütiert der junge deutsche Björn Bürger als Figaro und erzählt Ioan Holender von seinen Erfahrungen bei diesen britischen Festspielen.

16. Februar 2017

Freedom Hospital

»Freedom« mag ich nicht – mag ich nicht als Spruch, Refrain, als Geträllert- oder Besungenes. Gospel ist mir Europäer bloß historisch.
»♫ Unser Terror ist gerecht,
denn Gott will es so. ♫«
Kapitel Winter, Seite 207
   Im »Freedom Hospital« vom dreißigjährigen Hamid Sulaiman geht es aber nicht wirklich um Freiheit, sondern eher um Friede, genauer um Krieg, den Krieg in Syrien. Wie ist das in Syrien, wie kam das? – hat sich Sulaiman gefragt in diesem »Comic«, das sich seriös »Graphic Novel« nennt. 
   In den schwarzweißen Zeichnungen sind es die Auslassungen, die weißen Stellen, die’s ausmachen. Trotz einer Menge Text (deutsch, aus dem Französischen von Kai Pfeiffer) bleiben auch da weiße Flecken, Flecken des Nicht-Verstehens, wie wohl auf Landkarten vor Sèvres 1920. Der 2011 aus Damaskus ausgewiesene Sulaiman (Lebenslauf) will auch nicht erklären (schreibt er im Nachwort), nicht Geschichte erzählen sondern nur eine Geschichte, eine erdachte. Se non è vero, è ben trovato. 
   Er lässt sich nicht ein, im syrischen Krieg einen Sinn zu finden. Die anonymen Opfer bleiben hochlaufende Zahlen wie auf einem Tachometer, Ziffern, wie die Welt sie sieht und übersieht. Die eigentliche Erzählung ist spannend, facettenreich, und sie erklärt sich nicht, legt nicht aus. Mittendrin in der Zeit sieht keiner deren Ende, den Ausgang, einen Ausweg. Erst recht kein Syrer.
   Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Entstehung, dass die Ursachen nicht nur politisch korrekt auf Baschar al-Assad liegen. Das aber findet man nirgends, Antwort auf die Frage: Hat das dafürgestanden? War das so vorgesehen? Gewiss nicht. Wer denkt bei einer friedlichen Demonstration, bei »Frühling«, schon an heiße Sommer, Krieg und Kampf, Zerstörung, Leid und Tod, Herbst und Winter? Antwort könnte nicht einmal ein Comic bringen. Die Frage nach dem Sinn muss sich jeder selbst fragen, im Stillen, für sich abwägen zwischen Freiheit – gemeint ist meist Gerechtigkeit – und Friede.

Siehe auch NZZ 13.2.17 »Der Abgrund der arabischen Welt«.
Und auch heute, 16.2.17 wieder: in Bahrain »erneut vereinzelte Straßenschlachten zwichen Demonstranten und der Polizei«.

Permalink hierher:
http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/freedom-hospital.html

10. Februar 2017

PDF und OCR

OCR, Optical Character Recognition, wörtlich: optische Buch­sta­ben­er­kenn­ung, nennt sich bei uns wohl Texterkennung oder optische Zeichenerkennung.
   Die Technik ist immens wichtig: Sie war die erste »Erkennung« mit wirklicher Bedeutung. Spracherkennung mag technisch viel schwieriger sein, ist aber nicht so bedeutend, schon weil unsere Kultur schriftlich und nicht mündlich überliefert wird.
   Ganze Bücher kann man abfotografieren oder einscannen – einen Vergleich davon finden Sie hier –, solange sie nicht in Texte und Buchstaben umgewandlt sind, sind sie höchstens schön anzusehen, wie eine persische Miniatur oder eine chinesische Zeitung für einen des Persischen oder Chinesischen nicht Mächtigen. 
   Suchmaschinen finden Texte nur, wenn sie »lesbar« vorliegen. Im Maschinellen heißt das, dass Google sie findet. Und es heißt, dass es nicht nur einfach Fotos von z.B. Plakaten sind, sondern dass deren schriftlicher Inhalt in Form von Buchstaben vorliegt. Schreiben Sie dazu, was im Bild steht, Sie finden’s dann wieder.

PDF

Das Printable Document Format, genaugenommen “Portable Document Format”, spielt hier eine besondere Rolle. Man sieht zwar das »Dokument«, schön wie gedruckt, aber nicht, ob der Textinhalt mit dabei ist oder nicht. Eine Druckmaschine druckt ein reines Bild genauso, wie die PDF aussieht, egal ob aus den Buchstaben oder Bildern. 
   Eine ordentliche PDF sollte durchsuchbar sein, also OCR-gelesen. Um das zu können, muss die Software, die das tut, viel lernen. Also kostet sie was, heute weniger als früher. 

   Tipps zum Thema.
• Mit dem kostenlosen Acrobat Reader können Sie zwar in einer PDF suchen, wenn sie schon durchsuchbar ist, sie können sie aber nicht erst OCR-lesen.
• Nur mit dem Acrobat Professional können Sie PDFs auch erstellen, und OCR lesen und geich »einbauen«.

Ich überspringe jetzt ein paar Jahre Entwicklung mit einer Ausbreitung von guten, sehr guten, teuren oder kostenlosen, lernfähigen oder hoffnungslosen OCR-Programmen. Da mag jeder eigene Erfahrungen sammeln.

Cloud – die schöne Wolke

Es gibt eine Anzahl von OCR-Programmen, die ihre Arbeit »in der Wolke« verrichten. Suchen Sie einfach nach online OCR. Nur wenige sind kostenlos. Lassen Sie sich nicht von »kostenlosen Downloads« verlocken, die können Sie sich meist sparen!
   Ein Beispiel:

Ich hatte es heute mit OnlineOCR.Net zu tun. Dort können Sie ohne Anmeldung eine Seite lesen lassen, mit Anmeldung sofort mehr. Kostenlos, Gut.
   Am besten können meiner Meinung nach die Russen OCR, mit ihrem Finereader. Hier die Site und:
   Hier der Online-Finereader
Im Gegensatz zu vielen modernen Menschen, kann der Finreader auch Fraktur lesen. Mehr dazu hier.

Wie immer gilt: Wenn mehr Leute lesen als schreiben, bemühe sich der eine Schreiber um Lesbarkeit. Alles andere dagegen wäre unwirtschaftlich.

Permalink hierher: 
http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/pdf-und-ocr.html

PS: Wie man einen OCR-Text in (hinter) einem PDF-Dokument korrigiert, das wüsste ich gern. Da scheinen kostenlose Lösungen zu fehlen, Abby hat’s natürlich, 200 Euro.

Vielleicht noch testen http://www.simpleocr.com/OCR-Freeware

9. Februar 2017

Outlook 2003 Senden weg

gut
Sie schreiben oder beantworten eine Mail. 
   Dann muss das oben links etwa so aussehen.

Fehlt das »Senden« ist oft guter Rat teuer.

   Vielleicht hilft Microsofts Rat für Outllok 2007:
»Die Schaltfläche ›Senden‹ kann nicht gefunden werden«
.


schlecht
Bei mir war eine ganze Befehlsleiste herausgefallen, sogar zwei:
   Schauen Sie hier links genau hin – es fehlt die Leiste mit vorne Senden. Eben. Und da geht dann nichts …
   Klicken Sie mit der rechten Maustaste oben rechts neben dem Fragezeichen auf die Leiste. Ein Klappmenü gibt Standard, Format, Anpassen zur Auswahl.

schlecht
Jetzt gehen Sie dort auf An­pas­sen und sehen (vielleicht) so etwas wie hier links.                                      
gut
   Aktivieren Sie jetzt die Symbolleiste Standard, und schon ist auch Senden wieder da. Sie können das mitverfolgen.               
   Ob Sie die Leiste Format auch wollen, können Sie sich überlegen mit An- und Ausklicken.

Permalink:
http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/outlook-2003-senden-weg.html

5. Februar 2017

Blogger: Titel-Schriftfarbe anpassen


Dank an Bilal Aslam aus Lahore von
http://www.betatemplates.com/2010/06/change-post-title-color-template.html
Da hab’ ich’s her. 

Ich hatte bei Blogger einen Blog mit der Vorlage »Einfach« gemacht, ein Titelbild ausgewählt, und den Namen des Blogs hineingesetzt.
   Das Titelbild war dunkel, die Schrift für den Blognamen war schwarz. Man sah ihn nicht. Mist!
   Alle anderen Schriftfarben konnte ich ändern, nur die Titelfarbe (un Schriftart) nicht. Also hinein in den HTML-Kode. No problem!

Ich zeige das mal von ganz vorne.

Den Blog ansteuern. Das ▼ Pfeilchen nach unten beim obersten Blog anklicken, das heißt expandieren, und aus den Blogs den aussuchen, um den es geht.
   Im aktuellen Fall war’s der Sarnerblog.






















Jetzt bitte auf Vorlage gehen. 


Nun sieht man die Auswahl der »ein­fa­chen« Vorlagen. Ganz oben ist die aktuelle Ansicht, links die am PC.
   Unter dem PC-Muster Kann man zwischen »Anpassen« und »HTML bearbeiten« auswählen.
   Wir wählen mutig HTML anpassen«. 
   Bilal schreibt unter seinem Punkt 3: “You’ll see following page with a LOT of code.” – Sie können nun gerne bei ihm weiterlesen. Ich bring’s Ihnen hier deutsch.
Hier der Kode ganz oben links. In Zeile 9 sehen Sie
  9►  ‹b:skin›---‹/b:skin›
Das ► soll uns sagen, dass die --- ’ne Menge Kode bedeuten; in der Tat geht’s richtig erst bei Zeile 582 weiter.
   Jetzt öffnen wir uns diesen ganzen Kode – indem wir aufs Pfeilchen klicken und uns den Kode »expandieren«. Wupp: Noch mehr Kode, diesman nicht grün sondern blau dargestellt. – Und in diesem Kode gilt es waz zu ändern.
   Übrigens empfiehlt Bilal, sich die Geschiche vorher sicherheitshalber zu kopieren. Sollte man machen. Ich hab’s nicht gemacht, hab’ mich vertan, und bin dann einfach ohne abschließendes Speichern des vermurksten Koes wieder ausgestiegen und hab’ neu angesetzt.
   
Am Anfang und am Ende des »blauen« Kodes
muss dazugebaut werden!

  Die Anfangszeile, genaugenommen die bloße Überschrift

   /* Variable definitions 
    ====================
ersetzen Sie mit:   

   /* Variable definitions 
    ====================
   <Group description="Post Title Color" selector="h3.post-title">
     <Variable name="post.title.link.color" description="Link Color" type="color" default="#ff0000" value="#ff0000"/>
     <Variable name="post.title.hover.color" description="Link Hover Color" type="color" default="#0000ff" value="#00ffff"/>
     <Variable name="post.title.color" description="Color on Post Page" type="color" default="#ff00ff" value="#ff00ff"/>
   </Group>

und unten ersetzen Sie den reinen Abschlusskode

]]></b:skin>

mit was davor:

h3.post-title { color:$(post.title.color); }
h3.post-title a, h3.post-title a:visited { color:$(post.title.link.color); }
h3.post-title a:hover { color:$(post.title.hover.color); }
]]></b:skin>
 
Das war’s.
     Übrigens empfiehlt Bilal, sich die Geschiche vorher sicherheitshalber zu kopieren. Sollte man machen. Ich hab’s nicht gemacht, hab’ mich vertan, und bin dann schließlich ohne zu speichern wieder heil ausgestiegen. Beim zweiten Anlauf hatte ich’s richtig.    Sie können sich Zwischenergebnisse immer im Blog anschauen; Sie arbeiten am »Original«. Das bringt aber nichts. Dass z.B. der Name eines einzelnen Blogeintrags rot erscheint, da lassen Sie sich nicht stören. Ab sofort können Sie wie vorher viele Schriftfarben variieren, und den Titel dazu.    Dafür dehen Sie wie gewohnt über Vorlagen und Erweitert in die Farbwahl, die nun auch für den Blog-Titel geht.
Das Resultat sieht jetzt so aus, schön weiß aug schwarz. (Die Einrückung habe ich mit erzwungenen Leerstellen im Text gemacht, ich hab’ die auf der Tastatur …)
Wie der Blog inzwischen aussieht, müssen Sie sich anklicken. ——————————————————————
Übrigens. Um das unsinnige »um« durch »am« zu ersetzen in:
geht man auf Layout, Festnetz (großes Feld links in der Mitte)
                   und klickt auf Bearbeiten. Es erscheint eine Latte von Ein­stell­ungs­mög­lich­keiten, unter anderem finden Sie das »um« als dritten Punkt.
   Um in am ändern, das Da­tums­for­mat aus­wählen, Speichern nicht vergessen.
   Eventuell noch die »Freigabeschaltflächen« ausknipsen wie im Sceenshot.    

Link hierher: 
http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/bloggertitel-schriftfarbe-anpassen.html  

3. Februar 2017

Pixel

More at Microscopy
Pixels aren’t what you’d think they are.
   If you look at the enlarged picture at the right you see colored dots, These are the pixels – in a drawing.
   You must combine at least three pixels to get a “cell” with full color information of a given point in the picture. Would circles line up like this naturally?
   No, but you want to be square.
   A natural, a denser packaging of such round pixels would produce a triangular structure; just try to place apples on a table.
   To get optimal use of a surface, nature would use hexagons, like bees with their Honeycombs or flies with their arthropod eyes. So why use round pixels? The reason here is the little lens on top of each, to gather rather than stray the incoming light. More below.
   And then, structurally: We want squares!
   Why? We have to get light values (tiny little currents) from each pixel. So we connect the pixels to a matrix of wires, to a grid of horizontal and vertical wires. We reach, we address each pixel, and don’t need a third set of diagonal wires.
   This lets us stay square for the light sensing pixels.
   But: We must use four pixels for a cell, as we don’t want to waste space. You might use the fourth pixel to catch white light – just as ink jet printers use three colors plus black. You form the pixels into little rectangles, but in principle you’ve got to address four by four by four to “cell them”.
 
Here you see square cells with rectangular pixels of different sizes: white and green are larger than red and blue, because the eye is more sensitive to white and green – so why not making the cells optimized accordingly!
   The picture comes from a proposed Fuji design here. There you can see another cell setup with 2 red, 2 blue and 5 green pixels to a cell.

Standard. When you’d like to be more compact and just do with three types of pixels, green, red and blue, you want to double the green ones.
   So I prefer to come back to Microscopy’s in depth description and to this layout there: cells with a green bias of 2:1:1.
   Incidentally: Bayer does not stand for classic headache pills but for Kodak engineer Bryce Edward Bayer.You find more on Bayer and his invention in Wikipedia and a obituary by the Telegraph. (Literally Bayer stands for a Bavarian in German.) His patent is from 1976.
   Look at another picture from the Microscope. It shows the pixel’s sensitivity (not the eye’s!) and gives a good explanation why one red pixel suffices – and digital pictures of red roses disappoint as the red sensor takes them all. 
If you want to know more, look around in these quoted articles.
   There are more pixel setups, for example with colors not side by side as by Bayer here, but one on top of the other, threedimesionally.  Look at the Foveon sensor as an example of this “thick” light sensing. And see an overwiev here.
   Some sensors let the light go through and back again – see backside illumination in an article about a Sony sensor here with the interesting detail: sensor size 7.81 mm and pixel size 1.55 μm – divided that offers placement for five million pixels. 
   Rxerts guess how Olympus makes 40 Megapixels out of 16, and other rumours.  
   You can see a chip gallery – and understand even less having seen it. 
   Study the little round lenses for each pixel, I’d call them lenslets, and their shape.
   A new type of picture is produced by light field cameras, elsewhere called plenoptic from plenus, complete or full, and optic). 
 
   I conclude for myself:
• There are far more pixels than picture cells, usually four times that many. “Megapixels” are overstated.
• For the picture quality the number of pixels is just one factor, and not the most influential. The pixel size, the technology of catching the light, all that’s more important.
• The manufacurers won’t tell or show you objectively what’s really there. The sensor is too small to look inside … – The official specifications of my camera just say: “1/2.3-type High Sensitivity MOS Sensor / Total Pixel Number 18.9 Megapixels / Primary Color Filter”. And I’m a writing type …

Druckraster eines Zeitungsbildes, »Pixel« auch hier. An genau einer Stelle mit Picasa retuschiert. Quelle.

Next I might want to follow the picture from its raw status to jpeg. Imagine a landcape taken in “landscape” having less bytes than taken upright, or many more …
                   1420 kByte                                                      1390 kByte                                                            609 kByte
                   turned right                          Bonn, Kennedy bridge over the Rhine, original                       turned left
  Can somebody please explain?

Permalink http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/pixel.html

2. Februar 2017

Zehn Jahre ist es her

Zehn Jahre ist es her, da »bloggte« ich vorweihnachtlich:
   Welche Feuerwehr hat vier Lenkräder? Und verfolgt ein Ferrari-Coupé mit zweien? Der Abstand bleibt gleich, das Rennen spannend. Die Kinder winken ihren Müttern und mir, vom Weihnachtsmarktkarussell. Schön.

Karneval 2005. Foto ich.
Und kam schließlich noch zum Thema Rechtschreibung:
   … vom »Bauhaus-Museum, was freilich auch fest hält, dass diese Kunstbewegung in Weimar schon Mitte der Zwanzigerjahre ...« hab ich wieder die »neue« Rechtschreibung verflucht, die in schamlosem Zusammenspiel mit irgendwelchen Korrekturprogrammen einem alten Schreiber wie ihm oder mir Trennungen hineinbastelt, die einfach falsch sind. Etwas »festhalten« ist ganz etwas anderes als etwas »fest halten«, sogar die Betonung ist anders. Das eine ist virtuell, das andere gegenständlich, Rhetorik vs. Realität. Ich lasse mir nicht die Wortwahl verarmen. Und dem Leser das Lesen erschweren. Ich setze Wörter, alle, (möglichst) bewusst. Kein Korrekturprogramm kennt den Unterschied von ›Wörtern‹ und ›Worten‹.
 
Link nach dort:
http://blogabissl.blogspot.de/2006/12/welche-feuerwehr-hat-vier-lenkrder-und.html

Link nach hier:
http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/zehn-jahre-ist-es-her.html

1. Februar 2017

Ismen

Da hab’ ich eine Frage für mich: 
   Ist Nationalismus gut oder schlecht?
Wobei das nur ein Einzelfall ist. Denn die Wörter ändern sich in ihrer Konnotation – also wie man sie »nimmt« –, und es ändern sich die Meinungen über die Sache – ob man sie gut oder schecht findet.
   Beispiel für eine Konnotationsänderung: »Bescheidenheit«, früher eine Tugend, heute abfällig dumm.
   Beispiel für eine Meinungsänderung: Selbstmord, früher verurteilt, heute anerkannt und strafrechtlich erlaubt. Kirchlich weiterhin nicht: Man denke nur an Begräbnissitten. Wikipedia leitet sofort auf das politisch korrektere Wort Suizid weiter. 
   Oder Homosexualität, und viele andere Begriffe, Eigenschaften und Einstellungen. 
   So ist der Lauf der Welt … tempora mutantur

Das Thema Ismus greift sogar die Wikipedia auf, samt Konnotationswandel, hier.  

Nun aber zum Nationalismus. Auch den bringt die Wikipedia, dröselt ihn in fünf »Ausprägungen« auf, und beurteilt dann die.  
 Endspiel Deutschland gegen Argentinien am Sonntag, 13. Juli 2014, 21 Uhr. Foto  Wikipedia.
So richtig hoffähig, »politisch korrekt« ist speziell deutscher Nationalismus erst 2014 bei dieser Fußballweltmeisterschaft geworden. Sehen Sie sich das noch einmal hier an. Spulen Sie ruhig zum Stand von 0:0 zurück und bleiben Sie mir weg … »Ist Fußball Opium für das Volk?«, ist schon gefragt worden, sogar von der NZZ.

»Seine Exzellenz BENITO MUSSOLINI,
Regierungschef, Duce des Faschismus’ und
Gründer des Reichs, liebt sehr die Balilla,
die ›Kleinen Italienerinnen‹
und die ›kleinen Eritreer‹.
Ich werde ein besonders guter Soldat sein
für die Größe Italiens!
Ich springe zurück in die Zeit des Dritten Reiches (das politisch korrekt nur mehr mit Anführungszeichen geschrieben werden darf). Damals wurde der deutsche Nationalismus so sehr gefördert, dass er heute einfach dem Nationalsozialismus gleichgesetzt wird. Viele Nationen zogen 1936 ins Berliner Olympia­sta­dium mit dem »Hitlergruß« ein, so Grie­chen­land, »natürlich« Österreich, Italien mit dem gleich aussehenden »Römischen Gruß«, und bei den Franzosen streitet man sich heute noch, ob es der »olympische« oder der »deutsche» Gruß war.
   Da mag jeder seine Meinung haben – eine allgemeine Beurteilung des deutschen oder gar des österreichischen Nationalismus’ könnte ich als alter Doppelbürger nicht geben.

»Die Umſiedlungen des Führers«, gezeichnet von »Erik«, 14. Februar 1941
Volksdeutsches Kameradschaftsopfer der deutschen Jugend
Volksbund für das Deutschtum im Ausland
Man glaube übrigens nicht, dass der offizielle deutsche Nationalismus 1941 für das »Reich« das heute immer noch mehrheitlich deutsche Südtirol mit vorgesehen hätte. Das sollte für seinen Freund Mussolini ethnisch gesäubert werden, siehe »Option«.

Was macht eine »Nation« aus? So richtig kann das keiner sagen. Vielleicht ist das auch nicht so wichtig.
   Was aber hält eine Gemeinschaft zusammen? Sicher nicht eine »Schengen-Grenze«. Dieses »Europa« gewiss auch nicht, das sich anmaßt, eine geographische Bezeichung oder eine Währung nach Gusto quasi-supranational zu interpretieren. Sind Briten Europäer? Und bald nicht mehr? 
   Eine genaue geographische Verortung sagt’s auch nicht. Ob­wohl: Schweizer sind Schweizer und oder Aus­lands­schwei­zer und so weiter. Im Ausland zeigt’s der Pass, in der Schweiz fast auch; doch was ist mit  Leuten, die schon lang dort leben? Schweizer wird man nie, ohne Schweizer zu werden
   Unsere Gemeinschaften (à la EWG, Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die noch funktionierte) werden zu groß, um als Nation zu taugen. Deshalb heißen sie auch bloß »Organisation« oder »Union« wie Nato oder EU und kürzen sich ab vom Nationalismus. 
   Selbst Gemeinschaften mit dem Slogan »Wir sind das Volk« sind wech­sel­haft und überall andere. Was verbindet sie? Eine So­li­dar­ge­mein­schaft, und das ist schon etwas. Ist die Gemeinschaft zu groß, zu multikulti, zu heterogen, wird sie nicht empfunden, funktioniert im Notfall auch nicht. Die Empathie ist weg, das Mitgefühl. Funktioniert haben noch die kleinen Aus­wan­der­ge­mein­schaf­ten am Anfang des 18. Jahrhunderts; lesen Sie über »die Deutschen in der Kaukasusregion«.

Schreiben müsste ich noch über Heimatliebe, Sprache, Religion, Geschichte als Bindung. 

• Über die langwierige Entwicklung des Nationalismus’ in und für Österreich schreibt die Wikipedia unter dem Oberbegriff »Österreichische Identität« und zitiert dessen großdeutsche Verfassung nach dem Ersten Weltkrieg: »Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik.«
   Was mich natürlich zur Frage verleitet, ob ich inzwischen als österreichischer und deutscher Staatsbürger nun »binational« bin? Weil ich dabei recht bayrisch spreche, halte ich den Stolz, Österreicher zu sein, ähnlich hoch wie die Bayern ihre »Nationalität« oder das Bewusstsein, (sprachlich) aus Süddeutschland zu kommen. Wenn Umfragen Österreich ein hohes Nationalgefühl attestieren, so hat das mit klassischem Nationalismus nichts zu tun. NRW (für Fremde: Das ist das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem ich lebe) ist doppelt so groß wie Österreich, und hat nicht einmal einen Namen für NRWler und -innen, siehe meine Glosse »Ich bin ein Schengener« und »Was ist deutsch?«. Außerdem bin ich ein »Migrant ohne eingene Migrationserfahrung«, weil ich die Flucht aus Brünn nicht in Erinnerung habe: »Heimatvertriebener«, »Ostflüchtling«.

• »Nationalismus kann jederzeit in Militarismus umschlagen«, meint der Philosoph Heiner Mühlmann am 15.12.16 in der NZZ. Doch in den Kommentaren sind seine Pointierungen umstritten. So erwidert Hans-Werner Sinn: » … ich hätte gesagt, Österreich solle aus der EU austreten. Diese Behauptung ist unwahr. … «

Permalink hierher:
http://blogabissl.blogspot.com/2017/02/ismen.html