21. November 2017

Auf die Butterseite fallen

»Dummes« Winterbohnenkraut (»Bohnenstroh«), Foto hierher
Bei Sprichwörten war ich immer der Meinung, man müsse sie sich auch im übertragen angewandten Fall bildlich vorstellen können. Das verlangt vom Autor ihren bewussten Einsatz, einen Augenblick Innehalten, einen kurzen Seitenblick auf oft gedankenlos eingesetzte Bilder.
   Kann sich eine Blechlawine stauen? Oder sieht man in einer Lawine nicht eher ein schnelles, sich beschleunigendes Rutschen als einen wüsten Scheehaufen?
   Bei »dumm wie Bohnenstroh« ist das Bild inzwischen unwichtig geworden, weil sich keiner mehr Strohmatratzen vorstellen kann. Ich sollte meine als Kind am Hof noch täglich durch den Schlitz oben auflockern, das gehörte zum Bettenmachen. Was daran so dumm sein soll, wäre aber auch mir nie in den Sinn gekommen. Und in der Wikipedia nachsehen, das konnte man damals nicht.
   Im schönen Artikel von Kolumnistin Daniele Muscionico aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 21.11.17 über Michelle Hunziker, »Die Schöne ist das Biest«, fiel mir heute die Butterseite auf: »Wer als Frau so lächeln kann wie sie, wird immer auf die Butterseite des Lebens fallen. Oder von einem Mann auf dieselbe gelegt werden.«
   In meiner Vorstellung sehe ich immer ein Butterbrot mit der Butterseite im Dreck liegen – Pech also! Inwischen überwiegt für die meisten wohl die Butter im Bild. Die Leute nehmen’s für Glück, was auch immer mit der Butterseite passiert. Bildfaul. Schwamm drüber, Butter drauf statt billiger Margarine, und sei’s – horribile dictu – im Bette liegend.
   Ein deutscher »Redensarten-Index« bringt immer noch zuerst die negative Bedeutung des auf die Butterseite Gefallenen, das Pech, hier. Die widersprüchliche glückliche Sicht schreibt der »Index« eher einer »Butterseite des Lebens« zu, als einem Herunterfallen. Somit müsse die Redensart »im Einzelfall aus dem Kontext heraus interpretiert werden«. Schade. Schlamperei.

Wenn ein bebutterter Toast vom Frühstückstisch rutscht.
   Bacon et al. 2000: “A closer look at tumbling toast” 
Dreht sich der Toast beim Fallen um 90 bis 170 Grad, dann fällt er auf die Butterseite. Das hängt vom Überhang (overhang) des Schwerpunkts ab, ab dem der Fall tatsächlich beginnt.
   Eine alte Theorie, die Rutschen (slipping) nicht berücksichtigt, lässt den Toast eigentlich immer auf die Butterseite fallen. Die in der Arbeit aus dem Jahr 2000 neu vorgestellte, vollständigere Theorie, kommt dagegen zum Ergebnis, dass das in 63 Prozent des möglichen Überhangs nicht so ist: Der Toast landet glücklich mit der Butter nach oben. Nur: Fast immer fällt der Toast bei erster Gelegenheit, also schon bei einem Überhang des Schwerpunkts von bis zu 8 Millimeter – wohl, weil der verursachende Ellenbogen nicht genügend schwungvoll eingesetzt wurde, mein’ ich: Also zeigt die Butterseite doch meist zu Boden! Pech bleibt Pech. Murphy bleibt bestätigt.

NZZ-Artikel:
   https://www.nzz.ch/gesellschaft/die-schoene-ist-das-biest-ld.1329269
Das Sprichwort im »Lexikon«:
   https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~auf%20die%20Butterseite%20fallen&bool=relevanz&gawoe=an&suchspalte[]=rart_ou&suchspalte[]=rart_varianten_ou
Die Studie:
   https://space.umd.edu/dch/p405s04/AJP00038.pdf
Das Video (deutsch):
   https://www.youtube.com/watch?v=anQo1D42DM8
Weitere Gedanken:
   https://lostinscience.wordpress.com/2013/02/10/why-toast-lands-buttered-side-down/

Link zu diesem Blog-Eintrag (Post, sprich Po-ust):
 https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/auf-die-butterseite-fallen.html

18. November 2017

Lenkrad quietscht

Hören Sie’s? Beim Drehen des Lenkrads quietscht es leise, so uhm-uhm. Das hört sich eigentlich ganz beruhigend an – ist es auch. Die Verbindung vom Auto (ruhend) zu den zahlreichen Knöpfen und Knöpfchen, Reglern und Signalgebern am Lenkrad selbst (bewegt) erfolgt durch Schleifkontakte unten im Fußraum. Die sind wie Stromabnehmer bei der Bahn, nur eben ungefährlich. Sie quietschen gern. Lassen Sie’s gut sein, das Geräusch.
   Dieser Tipp erfolgt wie immer alles ohne Gewähr.

Link hierher: https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/lenkrad-quietscht.html

14. November 2017

Dann kam mit all seiner unaussprechlichen Not der schreckliche Krieg, der auch mir vier Söhne kostete.

Das schrieb Pastor Wilhelm Jörn in seinen Erinnerungen*).
Der fünfte war wegen einer Fußverletzung untauglich und überlebte.

Novemberstimmung. Aus meinem Album November 2107
In diesen Novembertagen 2017 ist es kalt und regnerisch geworden hier in Bonn.
   Ich denke an Verstorbene, und denke ans Denken, an das Gedenken an Verstorbene. »Mögen sie ruhen in Frieden«, hat man einst gesagt. »Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr«, so begann 397 Augustinus seine Confessiones, in einer Zeit, zu der man sich wohl hauptsächlich noch Ruhe wünschte.
   Schuld und Tot lassen sich scheinbar nicht trennen, zumal der unwiderrufliche Tod Schuld zementiert. Ein Bekenntnis, Reue, Wiedergutmachung, eine Entschuldigung, wörtlich zu nehmen, dieses »wie auch wir vergeben unseren Schuldigern«, das mag früher Schuld vergeben haben, getilgt, gesühnt. Nicht so heute, wo wir, gottlos auf uns allein gestellt, Schuld festhalten über Jahre, Jahrhunderte, möglichst bis zurück zu dem von den Römern angeblich*) abgeholzten Apennin und Kain und Abel.
   Nicht der Tod, die Schuld »steht heute im Vordergrund«. Und je nach dem Wehen des Windes geben einmal die einen, dann die anderen Anlass zum Gedenken – an Schuld.
   Dabei sind doch der Tod, das Leid, die Schmerzen in Leib und Seele das Mitzufühlende. Der Tod tut weh, die Schuld nur selten. Terror wird plausibilisiert, man rühmt sich seiner oder sucht Gegenmaßnahmen, man erklärt die Sache, den Schuldigen für unzurechnungsfähig, fanatisiert – als Schuld niemandem anzurechnen.
   So verstehe ich mir auch, dass in Deutschland und in der Welt dem Holocaust – das Wort kam 1980 auf – mehr gedacht wird als der Vertreibung, den Verbrechen Stalins oder der DDR, mehr vor allem als den Toten selbst.

Ein Soldat fiel 1944 in der Eifel. Für die Schlachten dort – man müsste das Schlachten sagen – steht der »Hürtgenwald«. Wenn nicht Hemingway »Über den Fluß und in die Wälder« geschrieben hätte, so wäre wohl der unsinnige Tod, sein Tod und der von 65 000 Soldaten damals noch vergessener. »Die ›Schlacht im Hürtgenwald‹ im Winter 1944/45 war ein lange andauerndes Gemetzel. Mit einem letzten Aufbäumen deutscher Resttruppen und am Ende, neben rund 15 000 deutschen Toten, mit über 50 000 gefallenen GIs – genau so viele wie im ganzen Vietnamkrieg«, schrieb 2003 die Zeit. Unsinnig wie die Schlachten des Ersten Weltkriegs.

 Der Tod eines Soldaten – »Die Grausamkeit des Heldentums«
Geboren 1911 in Königsberg, im Dezember 1944 gefallen in der Eifel

Vier der fünf Brüder sind gefallen. Der ganz links im Bild war nicht tauglich und dann auch nicht tot;
nach dem Krieg wanderte er nach Princeton aus und starb 1982. Ihre Schwester, die älteste von dreien, starb 1972.
Bild etwa von 1935




















Wir wissen nicht, warum er starb. Nicht einmal, warum er Soldat war, er, der Sohn eines frommen protestantischen Predigers. Wir kennen ihn nicht, konnten ihn nie fragen, geschweige denn sich erklären lassen. Es drängt uns dennoch zu urteilen. Ich verkneife mir das. Alle Schuld, alle moralische Beurteilung sollte, meine ich, ruhen nach vielleicht schon zwanzig Jahren, aus Respekt vor dem Geschehen, dem unerklärlichen.
   Die Witwe des Soldaten hatte, nachdem sie vom Tod ihres Mannes erfahren hatte, seinen Freund gedrängt, ihr Enzelheiten zu berichten. Selbstquälerisch? Um ihr Andenken noch zu vertiefen? Weil sie’s nicht glauben konnte, nicht wollte. Mir hat sie einmal gesagt, er sei direkt in die Stirn getroffen worden, als Kind glaubte ich das erst auch nicht. Nichts wissen wir. Vielleicht wissen wir wie, warum nie.
   Ich will den Brief des Freundes wiedergeben, und seinen zweiten dazu: 

Brief von Leutnant Walter Krüger aus Meppen, 12.1.1945.

   Hochverehrte gnädige Frau!
Herr Oberst Fieger, mein Regimentskommandant, wird Ihnen, hochverehrte gnädige Frau, schon die Mitteilung vom Ehrentode Ihres Gatten gemacht haben. Ich bitte Sie meine und des Regiments aufrichtigste Anteilnahme entgegennehmen zu wollen. Der Verlust war auch für uns ausserordentlich schmerzlich.
   Als alter Mitarbeiter Ihres Gatten möchte ich Ihnen, gnädige Frau, noch ausführlich berichten.
   Unser Btl. wurde nach der Ausbildung in Ungarn an die Westfront verlegt. Dort waren wir am Westwall an verschiedenen Stellen eingesetzt. Am 15.12.44 wurde dann unser Regiment aus der alten Stellung (Raum Monschau) herausgezogen, um sich für den Grossangriff im anderen Abschnitt bereitzuhalten. Morgens um 5.30, am [Samstag] 16. 12. 44, nach heftiger Artillerievorbereitung trat unser Regiment zum Angriff an. Unser Bataillon wurde in heftige Waldkämpfe verwickelt. Bunker um Bunker musste dem Amerikaner entrissen werden. Das Beispiel unseres verehrten Kommandeurs, Ihres Gatten, ermöglichte ein schnelles Vorkommen. Seite and Seite, genau wie seinerzeit in der Normandie, durfte ich Freude und Leid mit Ihrem Gatten teilen. Nach Wegnahme der 1. amerikanischen Bunkerlinie gab Ihr Gatte erneuten Befehl zum Angriff. Ein heftiger Feuerkampf begann, Mann gegen Mann. Ihr Gatte und ich lagen hinter einem mit Schnee bedeckten Holzhaufen. Beim Geben eines Befehles, wobei sich Ihr Gatte etwas aufrichten musste, traf ihn die Kugel eines amerikanischen Scharfschützen. Ihr Gatte war auf der Stelle tot, der Schuss war wohl gezielt.
  Dass ich minutenlang wie gelähmt daneben lag, darf ich Ihnen gnädige Frau, versichern. Aber der Kampf musste fortgeführt werden. Ich habe dann das Bataillon (?) an den ältesten Kp. Führer übergeben.
   Dem Burschen habe ich dann befohlen, Ihren Gatten zurückzubringen. Dies geschah alles gegen 10.45 Uhr. Am Nachmittag des gleichen Tages wurde ich dann selbst verwundet.
   Die Kriegerwitwe wollte mehr wissen. Hier also der zweite, lange Brief Krügers mit handgezeichneter Skizze des Sterbeortes, der danach ziemlich genau an der deutsch-belgischen Grenze gewesen sein muss, 50.453488,6.373315, im »Krinkeler Wald«. Der Bauernhof (Luxemburger Straße 59, 53940 Hellenthal, 50.453795,6.376113) ist in der Skizze nicht zu sehen, entweder gab es den damals nicht, dann könnte der Sterbeort dort gewesen sein, oder die Skizze berücksichtigt ihn nicht. Möglicherweise liegt der Ort aber auch etwas weiter südlich auf 50.451568,6.376403. 

Brief vom Leutnant Walter Krüger aus Meppen-Ems vom 26.1.1945: 

   Hochverehrte gnädige Frau!
Heute erhielt ich Ihren Brief vom 19. 1. 1945. Ich empfinde tiefstes Mitgefühl dafür, dass Sie die Ungewissheit über die letzten Stunden Ihres Gatten quält, und möchte Ihnen sofort ausführliche und wahrheitsgetreue Nachricht geben.
   Es liegt mir fern, Ihnen, hochverehrte gnädige Frau, die Grausamkeit des Heldentums Ihres Gatten in irgendeiner Weise zu beschönigen. Von diesem Grundsatz bin ich auch in meinem letzten Brief nicht abgegangen. Sorgen Sie sich also, bitte, nicht, dass ich Ihnen irgend etwas verschweigen oder beschönigen würde. Selbst wenn ihr Gatte eines qualvollen Todes gestorben wäre, würde ich im Vertrauen darauf, dass die Lebenskameradin meines verstorbenen Kommandeurs ebenso stark und fest sein würde, wie er, Ihnen die Wahrheit nicht vorenthalten.
   Ich habe tiefstes Verständnis für Ihre Sorgen und werde mich bemühen, Ihnen in meiner Darstellung ein getreues Bild von den letzten Stunden Ihres Gatten zu geben.
   In der Nacht zum 16. 12. 44 befand sich unser Bataillon auf dem Marsch zum neuen Einsatzraum. Ihr Gatte jagte mit seinem Wagen von einer Besprechung zur anderen, sodass wir während dieser Nacht nur wenig zusammen waren. Eine gute halbe Stunde saßen wir noch im Keller zusammen und besprachen neu eingegangene Befehle. Gesprochen wurde, wie es in solchen Stunden üblich ist, nur wenig. Wir erhielten dann den Befehl, dass Ihr Gatte sofort zum Regimentsgefechtsstand kommen sollte. Kurz darauf erreichte mich dann ein schriftlicher Befehl Ihres Gatten. Diese Zeilen dürften die letzten sein, die Ihr Gatte schrieb. Ich lege Ihnen die erste  Seite dieses Befehles bei [nicht mehr da], die andere befindet sich leider nicht mehr in meinem Besitz. Nowotny war ein Melder, Janosch der Bursche Ihres Herrn Gemahl.
   Erst um 4.00 des 16. 12. sahen wir uns wieder. Wir verbrachten noch die letzten 1½ Stunden bis zum Angriffsbeginn zusammen. Sie, hochverehrte gnädige Frau, werden verstehen, dass uns während dieser kurzen Zeit keine Gelegenheit mehr zu irgendwelchen privaten Gesprächen verblieb. Ihr Gatte traf die letzten Vorbereitungen zum Angriff, gab die letzten Befehle und Anweisungen. Wir rauchten viel und tranken noch ein wenig heißen Kaffee. Im übrigen dachte wohl jeder von uns an seine Lieben, aber wir hatten keine Zeit, die Gedanken laut werden zu lassen. Etwas Ärger hatten wir wohl, denn die schwere Kompanie war nicht mehr zur rechten Zeit herangekommen. Es lag wohl weniger an dem Versagen des Kompanie-Chefs, sondern vielmehr an dem Zustand der Straßen und der Unbeweglichkeit einer solchen Kompanie.
   Um 5.30 Uhr setzte dann ein gewaltiger Feuerschlag unserer Artillerie und Nebelwerfer ein. Gleichzeitig jagten die V1-Geschosse über den noch dunklen Nachthimmel. Dann flammten unzählige Scheinwerfer auf, deren Licht von der tiefhängenden Wolkendecke zurückgeworfen wurde und so das Angriffsgelände erhellte.
   Angesichts des völlig überraschten Gegners gewann der Angriff sehr schnell Boden. Es wurde langsam hell, und gegen 9.30 Uhr wurden wir in ein Waldgefecht verwickelt. Die Spitzenkompanie lag vor einer Linie feindlicher Holzbunker, die geschickt getarnt den Wald sperrte.
   Ihr Herr Gemahl wollte für die nachfolgenden Truppen die Stetigkeit des Vormarsches gewährleistet wissen und drängte auf rasche Überwindung dieser Linie. Durch persönlichen Einsatz in vorderster Front gelang es Ihrem Gatten, seine Soldaten mitzureißen und zu höchster Tapferkeit. Bald danach versperrte eine zweite Linie den Weg. Starkes Infanteriefeuer zwang uns in die Deckung. Wir lagen gerade hinter einem mit Lehm bedeckten Holzhaufen, unmittelbar links daneben war ein großer Tannenbaum. Ihr Herr Gemahl lag rechts von mir. Das feindliche Feuer verstummte etwas. Ihr Gatte hatte keine Ruhe, er wollte vorwärts.  Dem Oberleutnant (?)  Schulz, Chef der 7. Kompanie, rief er nun Befehle zu. Sofortiges Angreifen war sein Inhalt. Ihrem Gatten ging es zu langsam. Er sagte dann zu mir, und das waren seine letzten Worte: Krüger, sagte er, wir können doch nicht immer vorne weg laufen! Ich konnte ihm nicht mehr darauf antworten, denn wiederum erhob er sich, um der 7. Kompanie einen Befehl zu geben. Amerikanische Scharfschützen müssen uns als Führer erkannt haben, denn bevor er noch etwas sagen konnte, traf ihn ein feindliches Infanterie-Geschoss. Das Geschoss drang etwa von der Nasenwurzel aus nach oben in das Gehirn. Der Tod trat sofort ein. Es war gegen 10.45 Uhr. Mein Gefühl in dieser Sekunden, gnädige Frau, können Sie sich vielleicht vorstellen.
   Im Sinne meines Kommandeurs gab ich dann nochmals den sofortigen Befehl zum Angriff, der dann auch gelang.
   In diesem Krinkeler Wald war ein Vorwärtskommen darum besonders schwer, weil er einmal dicht bewaldet und zum zweiten sehr verschneit war: Dazu kam noch das diesige, undurchsichtige Wetter. Die beiliegende Skizze mag Ihnen ein kleines Bild der Landschaft und des Ortes geben. Ob man ihn nun im Wald beigesetzt [hat] vermag ich nicht zu sagen. Habe aber bereits veranlasst, Ihnen, gnädige Frau, die genau Grablage mitzuteilen.
Der Sterbeort liegt rund dreißig Kilometer südlich des Hürtgenwaldes.
Begraben ist er in einem Gruppengrab bei Reifferscheid.

Gerne bin ich bereit, Ihrer Frau Schwägerin alles persönlich zu berichten. Ich würde aber nicht zu einer Reise nach Treptow raten, da die Bahnfahrt in dieser Zeit kein Vergnügen ist. Es macht mir wirklich nichts aus, Ihre Frau Schwägerin in Mühlenbeck aufzusuchen. Mit meiner Entlassung rechne ich Anfang Februar, und fahre dann anschließend auf Urlaub.

   Ich hoffe, hochverehrte gnädige Frau, Ihnen mit diesem Brief Ihre Wünsche erfüllt zu haben.

   Von meiner Dienststelle habe ich die Mitteilung bekommen, dass die Nachlasssachen bereits abgeschickt worden sind.

   Sollten Sie, gnädige Frau, noch irgendwelche Fragen haben, die ich Ihnen beantworten könnte, so bitte ich Sie sehr, sich nicht von dem Gedanken leiten zu lassen, dass Sie mich bemühen. Im Gegenteil, ich erachte es als eine Selbstverständlichkeit.

   Indem ich mir erlaube, Ihnen, hochverehrte gnädige Frau, nochmals mein tiefstes Mitgefühl zu sagen, grüße ich Sie bestens.
   Ihr sehr ergebener Leutnant Walter Krüger.
———————— · ————————  
Literatur:

• Die Schlacht im Hürtgenwald in der Wikipedia, 2003 in der »Zeit« (zitiert), 2004 in der »Welt«
• »Doch der Hürtgenwald steht auch für eine fragwürdige Erinnerungspolitik«, Deutschlandfunk 2017. Danach sollte 2015 innegehalten werden im Gedenken. »Das Moratorium hatte mehrere Aspekte. Zum einen sich überhaupt erst einmal darüber zu versichern, was in der ehemaligen Kriegslandschaft Hürtgenwald nach dem Krieg an Erinnerungsobjekten entstanden ist und wie diese Erinnerungsobjekte zu bewerten sind. Dazu gehören Kriegsgräberstätten, dazu gehört eine Veteranen-Anlage einer Wehrmachtseinheit, dazu gehören zahlreiche Kreuze, Gedenksteine, das war das eine. Das zweite war zu fragen, welche Defizite bestehen, also welcher Bevölkerungsgruppen beispielsweise wird nicht gedacht. Wie sieht es aus mit Juden, die vertrieben worden sind, die enteignet worden sind, wie sieht es aus mit Zwangsarbeitern, wie sieht’s aus mit russischen Kriegsgefangenen.« – Defizite im Gedenken.

*)Wilhelm Jörn, Ährenlese vom Acker meines Lebens, http://www.joern.de/aehren.htm 
Meine Datei: "Tod … .doc" auf FA. Einige Veröffentlichungen, auf Anfrage.

*) »Nachhaltig wurden in römischer Zeit vor allem einige Landschaften im weiteren Umkreis Roms, der ›Ewigen Stadt‹ verändert. Weniger plünderte man offenbar viele Wälder im Apennin, obwohl sie dichter bei Rom lagen«, Hansjörg Kister, Geschichte des Waldes.

Link hierher: https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/dann-kam-mit-all-seiner.html

Im Netz findet man sogar Einzelheiten von Erinnerungen, doch auch das sind Kampfesgeschichten, die jeden Sinn längst hinter sich gelassen haben – aus der weiten Ferne gesehen.
Wingolf Scherer, Kampf und Vernichtung der 277. Division in der Normandie und in der Eifel, ihr
  »Untergang«, ISBN: 978-3-938208-18-2.
• Ziak, Karl: Ich war kein Held, aber ich hatte Glück Vier ungewöhnliche Jahre eines Auch-Soldaten, ISBN: 3852020255

• Die 277. Volks-Grenadier-Division 
Weitere Quellen:
   On the night of 15/16 December the 990. Regiment occupied the West Wall pillboxes near Udenbreth, poised for an attack to seize Krinkelt. Before the attack, regiments of the 277.VGD. had been critically short of officers and noncommissioned officers, hardly a single front-line company had more than a single officer, and as those leaders tried to inspire their inexperienced troops by example, they had been among the first to fall.
    990. Regiment attacks, when the barrage fire lifted at 0700.
   The German assault companies, however, failed to get across the halve mile of open ground before dawn and were checked short of the woods by mortar and machine gun fire. The commander of the 277. VGD. at once decided to throw in his reserve, the 991.Regiment.
    The Germans probably lost as many as three hundred men.
    277. VGD. wasn’t able to clear the woods and reach Krinkelt - Rocherath on 16.December.
    The 277. VGD advanced well forward on 18.December, and took the heights north of Wirtzfeld.
989. Regiment had reached Rocherath.

• Meine privaten Aufzeichnungen – bei mir FA\Tod_….doc 

Wer war der berichtende »Leutnant Walter Krüger«? Nicht General Krüger, auch nicht SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Walter Krüger, der war an der Ostfront und soll sich um. Dann fand ich noch einen »SS–Sturmbannführer (Major) der Waffen-SS«, gleich dem »Kamerad Krüger« im Defa-Dokumentarfilm?

12. November 2017

Phantom-Ausweis 1984


Foto mit Android versenden


Foto, Bild, Photo versenden, mailen, schicken mit Smartphone, Android, Handy. Für H.

Erstens Foto machen.
Zweitens Kleinmenü unter dem Bild aktivieren, durch Fummeln in der Gegend dort:
Drittens dort »Teilen«, den ersten Menüpunkt mit der Weggabelung ⠪ antippen.
Jetzt dort E-Mail auswählen. Ich hab’ das Android-eigene Mailprogramm (»App«) genommen, den weißen Briefumschlag. Vermutlich geht’s auch anders, zu benachbarten Geräten über NFC (hier »Huawei Beam«) oder Bluetooth, gratis natürlich.
   Viertens:
Die E-Mail komplettieren, also Empfänger, Betreff und Text einfügen.
Fünftens: »Komprimierungsgröße auswählen«. Unbedingt die Bildgröße ändern auf »Klein«. Sonst ist der Empfänger sauer!
   Erst danach zum Schluss oben rechts auf den doppeldreieckigen Papierflieger tippen, und weg ist die E-Mail. Aber nur, wenn man Internet-Verbindung hat, also entweder über W-Lan oder – teuer – über Mobilfunk.
   Übrigens: Machen Sie sich einen ordentlichen Absenderstempel, »Signet« genannt. »Mit meinem Samsung-Smartphone versnadt« oder so ist nur billige Reklame für den Hersteller, hilft dem Empfänger aber nicht weiter. Er kann nicht spontan zurückrufen, hat Ihren Namen nicht – viele Leute haben nicht einmal eine saubere E-Mail-Adresse und heißen dann »Supilupi23« oder so, sehr witzig!

Link hierher:

Klimagipfel als Massenhysterie

To think we could change climate and sea level to our liking is hubris
We’ll have to adapt, as we did since ages.

Liebe Leser,
    eine knappe Übersicht über Temperatur- und Meeresspiegelschwankungen während der letzten hunderttausend Jahre  konnte ich nicht finden. – Menschen gibt’s scheint’s seit 160.000 Jahren. – Es müssen 0-10°C gewesen sein, siehe Wikipedia-Diagramm:

Der Meeresspiegel scheint jüngst um 130 Meter gestiegen zu sein, das sind 13.000 Zentimeter, ebenfalls laut Wikipedia:
Unter diesen Umständen finde ich es Hybris zu meinen, wir könnten am Klima gezielt etwas ändern. Der Mensch muss und kann sich anpassen, erwiesenermaßen. Und er kann nur das.
   Ende der Betrachtung.
Link hierher: https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/klimagipfel-als-massenhysterie.html
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   Beispiel einer Propagandaübertreibung
Überschrift ZDF heute am 12.11.2017 08:05 Uhr von Mark Hugo, Bonn: »25.000 Teilnehmer suchen in Bonn nach Wegen, den Klimawandel zu stoppen.« – Ganz am Ende steht dann: »Bis zu 25.000 Menschen werden in der früheren Bundeshauptstadt Bonn erwartet« – Wieviel wirklich da waren, wer weiß? Stinkt nach fake. 

Recherchen und Überlegungen
   Wir leben in einer Eiszeit. Eiszeiten sind die seltenen Zeiten auf der Erde, in denen die Pole vereist sind.


Das sind nicht die Dolomiten mit dem Schlern. Das ist die Erdtemperatur seit 15000 Jahren. Im Rheinischen Landesmuseum Bonn gab’s eine Ausstellung dazu. Das junge Ehepaar mit Hund, das damals in Bonn-Oberkassel am Rand des Eises, dort, wo das Siebengebirge aufsteigt, gestorben ist, war auch dabei. Es soll ihnen gut gegangen sein: viele Tiere zum Jagen, wenig Jäger.
   Ein Brexit stand nicht zur Debatte. Die Themse floss noch ordentlich in den Rhein:




http://www.landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/archiv/eiszeitjaeger/eiszeitjaeger_1.html

https://photos.google.com/album/AF1QipP9SmbHOGRTWZezVBUnh2xdm0Dx9goKb0a9KUbW/photo/AF1QipMLGIrbabfzIV6bOzRZAooRCEreiB9klNYEiEDk

Fotos 11.3.15

Mensch seit 160.000 Jahren
https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch#Entwicklungsgeschichte_und_Ausbreitung_der_Spezies

Dinosaurier https://de.wikipedia.org/wiki/Dinosaurier bis vor 66 Mio. Jahre

http://ocean.si.edu/sea-level-rise
Over the past 20,000 years or so, sea level has climbed some 400 feet (120 meters). As the climate warmed as part of a natural cycle, ice melted and glaciers retreated until ice sheets remained only at the poles and at the peaks of mountains. Early on, the sea rose rapidly, sometimes at rates greater than 10 feet (3 meters) per century, and then continued to grow in spurts of rapid sea level rise until about 7,000 years ago.

Nordeuropa vor 14.000 Jahren. Karte von Martin Vargic, Ausschnitt

http://www.donsmaps.com/endoficeage.html
https://www.newscientist.com/article/mg21628891-900-the-great-thaw-charting-the-end-of-the-ice-age/
The last great ice age began around 120 000 years ago. One massive ice sheet, more than 3 kilometres thick in places, grew in fits and starts until it covered almost all of Canada and stretched down as far as Manhattan. Another spread across most of Siberia, northern Europe and Britain, stopping just short of what is now London. Elsewhere many smaller ice sheets and glaciers grew, vast areas turned into tundra and deserts expanded as the planet became drier.

With so much ice on land, sea level was 120 metres lower than it is today. Britain and Ireland were part of mainland Europe. Florida was twice the size it is now, with Tampa stranded far from the coast. Australia, Tasmania and New Guinea were all part of a single land mass called Sahul. The planet was barely recognisable.

Then, 20 000 years ago, a great thaw [Auftauen] began. Over the following 10 000 years, the average global temperature rose by 3.5° C and most of the ice melted. Rising seas swallowed up low-lying areas such as the English Channel and North Sea, forcing our ancestors to abandon many settlements. So what drove this dramatic transformation of the planet?

https://www.diercke.de/content/w%C3%BCrm-weichseleiszeit-letzte-eiszeit-vergletscherung-978-3-14-100700-8-79-2-0

https://www.diercke.de/content/norddeutschland-zur-letzten-eiszeit-978-3-14-100753-4-4-3-0 

11. November 2017

Firefox meldet Bad Request

Wenn Firefox einen “Bad Request” meldet, “Your browser sent a request that this server could not understand”, statt die Seite wie sonst immer darzustellen, dann hat sich Firefox in Cookies verheddert.

Lösen kann man das Problem zunächst rasch mit einem anderen Browser, etwa dem Internet Explorer, der einem dann die Seite normal zeigt.
  
Minimalinvasiv reparieren mag man Firefox über Menü (die drei horizontalen Striche rechts oben, mathematisch das Identisch-Zeichen ≡) anklickt, dann Einstellungen, Datenschutz @ Sicherheit, und dort unter Chronik den Schriftzug
einzelne Cookies (about:preferences#general). 
Dann sucht man über den ersten Buchstaben der Siteadresse, in meinem Fall J, nach zugehörigen Cookies und löscht den oder die Einträge.
   Sofort klappt die Anzeige wieder.










Dieser Firefox-Fehler ist über fünf Jahre alt, etwa hier beschrieben. Inzwischen nervt mich Firefox mit Updates, Sprüchen zur Smartphonefähigkeit und Sicherheit von Websites und lauter wichtigtuerischem Trara, pardon.

Link hierher: https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/firefox-meldet-bad-request.html

8. November 2017

Eigene Fotos suchen mit Google-Fotos

Bilder suchen ist eine noch ungelöste Kunst für Computer. Dazu gehört mehr künstliche Intelligenz als die »Rechner« haben. Text geht gur, etwa mit meinem alten Google Desktop, aber Bilder …
   Seit einiger Zeit hat sich Google Fotos (Google Photos) meiner Bilder bemächtigt und speichert sie in der Wolke (cloud). Dort kann ich sie alle sehen, sortiert nach Aufnahedatum. Meine Bilder seh’ nur ich. Wer zum Beispiel eines meiner öffentlichen Bilderalben ansieht, braucht erstens die Adresse des jeweiligen Albums (Beispiel November 2017: https://photos.app.goo.gl/5nIHttAvFunocUTl1), und kann dann nicht zu meinen anderen Alben weiterklicken, so öffentlich sie auch sein mögen. Selbst die Bildunterschriften nimmt Googles Suchmaschine nicht in Augenschein; die Bilder sind allgemein unauffindbar.
   Außer für mich.
Die Webadresse (URL) photos.google.com ist neutral. Jeder kommt damit nur auf seine eigenen Bilder, wenn er bei Google eingeloggt ist. Darunter gibt’s ein Feld mit einer Lupe und der Beispielsuche nach »Vatertag«.
Dann folgen aktuelle Bilder, mein erstes, hier angeschnitten, ist immer eines aus dem Jahr 4500 – meiner Zeit irrtümich weit voraus.

   Hier kann ich ganz famos meine Bilder suchen!

Ich hab’ mal »Osterbach« probiert:
  






Oben sind die Alben, in denen was vom Osterbach vorkommt,










dann kommen Einzelbilder.
   Super!




Dabei findet Google-Fotos auch eine Menge Bilder, die man nicht brauchen kann – ich würde sagen: fünfzig Prozent –, aber das macht nichts.
   Suche ich nach der "Fontana di Trevi", so findet er mir auch alle mit »Trevibrunnen« in der »Unterschrift«, sogar einmal »Rom. Petersdom. Inneres (Panorama)«, warum, weiß ich nicht, ’s ist aber ein schönes Bild: https://photos.app.goo.gl/XTWnDLNVhuiASlvc2.

Permalink hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/eigene-fotos-suchen-mit-google-fotos.html

Inhaltsverzeichnis in Word

Das wissen vermutlich viele, wie’s geht. Einige werden’s schon beschrieben haben. Hier von mir – für mich.

Wenn Text lang ist, will man ihn un­ter­glie­dern. Dafür gibt’s Überschriften. Und vorn oder hinten dann ein dorthinführendes In­halts­ver­zeich­nis. Ändert man Schriftgröße, Zei­len­brei­te oder die Zahl der Spalten (zum Ausdrucken bess­er zwei, nur eine für’s Am-Bildschirm-Le­sen), so ändern sich die Seitennummern. Da kann Word helfen.
   Aber nur, wenn Word weiß, was eine Über­schrift ist. Das muss man ihm mitteilen.

Ändern kann man die Form der Überschriften,
also Schriftart, Größe, Zeilenabstand usw.
Darüber mein erster Versuch. Da war sie noch wie
  »frisch aus der Dose«, standard.
1. Word drauf vorbereiten.
   In Word – meines ist noch Microsoft Word 2003 – klickt man auf Format, Formatvorlagen und  Formatierung.
   Unten erscheint dann ein großes, bild­schirm­brei­tes Feld, in dem man sieht, wie sich Word Über­schrif­ten vorstellt (genaugenommen eine For­mat­vor­la­ge in Word). Der normale Text, Standard, »Brotschrift«, sieht man da unten schon mal so, wie sie ist. Die Über­schrif­ten kriegemmer später schön.

2. Überschriften setzen.
   Die Überschriften, sofern noch nicht im Text, reinschreiben.
   Markieren, die Überschriften, wenn nötig eine nach der anderen.
   Und jeweils unten im »Feld« als Überschrift kennzeichnen.
Scheinbar Standard Arial, 16 Punkt, fett


3. Notfalls anders formatieren.
   Die Form der Darstellung nicht oben im Text korrigieren! Für alle Über­schrif­ten geht das unten durch Rechts­klick auf das Wort Überschrift, Ändern (siehe oben) und ent­spre­chen­­des Einstellen derselbigen.

Haben wir alle Überschriften?
So, wie wir sie mögen?

4. Jetzt geht’s ans Inhaltsverzeichnis.
   Klick auf Einfügen, Referenz, Index und Verzeichnisse, In­halts­ver­zeich­nis.
   Drin isses. Super.
   Und schaut dann so aus, nur schöner:

Ich will’s aber mit Times, 12 Punkt und fett.
Außerdem »Zur Vorlage hinzufügen«
1. Word drauf vorbereiten...........1
2. Überschriften setzen
................1
3. Notfalls anders formatieren
...1
4. Jetzt geht’s ans Inhaltsverzeichnis
......1

Wohlgemerkt: Das hat Word ganz wunderbar alleine gemacht! Nur fett nicht, da hab’ ich nachgeholfen. (Die Seiten­numm­ern sind alle 1 hier, weil im Versuch so wenig Text war.)
   Wer’s nicht glaubt, muss es probieren!

Hyperlink hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/inhaltsverzeichnis-in-word.html

Dank an die Tippgeber H. und R.

1. November 2017

Whatsapp mit Festnetznummer fahren

Mein Whatsapp auf Blackberry soll auslaufen. Das ist für Ende 2017 angesagt. Ich whatsappe mit dem Laptop, wo ich Whatsappweb laufen habe. Dazu muss aber das mobile Whatsapp-Gerät stets an sein.
   Wie mache ich Whatsapp ohne die Handynummer?  Hier steht’s: 
http://www.techbout.com/use-whatsapp-on-pc-without-mobile-phone-21184/
   Klingt gut (englisch!), probiert hab’ ich’s noch nicht. Ich lass dann wissen. 
   Jedenfalls hat Whatsapp-Web eine Methode, die Telefonnummer auch ohne QR-Scan zu verifizieren, mit einer sechsstelligen Sicherheitsnummer.
   Die Whatsapp-Partner müssen einen dann allerdings über die Festnetznummer anschreiben.

Changing Geolocation in Google Photos

Many a time you want to set or change geo coordinates alongside a picture stored in an album. The coordinates may have come from the place where you took the picture with your camera, but you want to store the coordinates of the object. You scanned a printed photo, and you want to place it geographically. Or you just want to scratch the location at all.
   There may be a numer of ways to do that. (Doing it in https://picasaweb.google.com https://get.google.com/albumarchive/107484383993159578524/album won’t work, I’m afraid.) I use a simple method: I upload the picture with changed coordinates again into my Goggle photo album. The cloud notices that this is the same picture and replaces the old one one-to-one, but stores the new coordinates alongside.
   Let me show you.

This is a picture of a picture. Obviously the original picture was not taken at “Dörrenbach” somewhere in Germany’s fruitful wine country. It shows a station in Bardaï. So I want to change the geo location to 21° 21′ 12″ N, 17° 0′ 1″ E, equal to decimal 21.353333,17.000278. To do so in the cloud with https://photos.app.goo.gl/zUPpQLEdYVSSMXJs2 I did not succeed.
    So I changed the location in my local PC’s Picasa, entered 21.353333,17.000278 as address and acknowledged with OK (Foto hier platzieren, place photo here, at right), and uploaded the picture to the cloud again.
   Reloading the picture it now is placed right in the middle of nowhere in the Chad (german: Tschad). Had I entered Bardai into Picasa, it would show the name of this rather remote village.
See also using Picasa nevertheless, using local Picasa, seeing Picasa Web Albums after all.

Permalink to here:  
https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/changing-geolocation-in-google-photos.html

PS. Only Google photos knows why it places the picture nearby at 21.365, 16.912 instead of 21.353333,17.000278. Cloud’s moving?
   At Google Photos Help they say: “Google Photos might estimate a location”. That’s artificial intelligence again trying to be wiser than you … 

Personally I’m still upset about Google killing Picasa Web Albums and replacing them with such crap. It might work better for smartphone users, but it’s just not professional. See “my dream picture album”. 

31. Oktober 2017

picasa.ini, Picasa.ini use and merging, 2017 …

Old Picasa, this fine picture editing program, I still use it, I still like it, and it continues to do a fine job for me. We are now in October 2017.
   It grabs the picture folders you give it, but does not alter the pictures there if you edit them. Even when you upload some of them to Google Pictures, it doesn’t. It sends the modified pictures into the cloud all right, but your hard disc original pictures stays the same.
If you want to store a pictures treated with Picasa
back ono disc you must command it.
   If you want to permanently alter your filed pictures according to Picasa’s changes, you must do so expressedly by commanding it to Picasa one picture at a time by right mouse click and “store” (»Speichern« in the screenshot of Bardaï at right, Ctrl+S) when Picasa has this picture wide open, or hit the floppy disc symbol (»Diskette«) up above the file view to do so for all pictures that Picasa had altered for the whole folder. If you work with Picasa you’ll know that.
   Every time Picasa messes around with your pictures on your hard disc it stores the original as a backup. You never lose anything! Say, you want to add a modified picture to Whatsapp: You must first store it from Picasa to disc.

Invisible files and folders – show them! Within all folders. – To see Picasa.ini
Picasa’s backup is stored in an extra Picasa generated “hidden” folder right at the beginning of your specific picture folder. As it is hidden, you won’t see it with your standard windows explorer, unless you tell your windows explorer to show hidden folders and files, and – I suggest – to show the type of files too. Click windows explorer, Extras, folder options (Ordneroptionen), view (Ansicht), files and folders (Dateien und Ordner), hidden files and folders (Versteckte Dateien und Ordner), show hidden files and folders (Ausgeblendete Dateien und Ordner anzeigen). This is not the standard setting, you must actively change it! Otherwise you won’t see your backed up original pictures.
   I suggest: Do not throw away the Picasa backup files. If you want to save disc space, take pictures with less megapixels in the first place, like 5 Megapixels or less. That’s enough for practically all cases and lightens processing, storing and editing pictures.

So now when you open a picture folder with the Windows Explorer –
– you’ll see the hidden folder .picasaoriginals, followed by the up-to-date pictures.
   Go on and open the folder .picasaoriginals. Here’s what you see (in details):
Before all the backed up pictures you have a small file named .picasa.ini or, in the olden days, .Picasa.ini with capital P.
   Take a closer look. The original picture Elmar (2).JPG as stored under .picasaoriginals has a size of 2243 kilobytes or 2.2 MB (typical for 5 megabyte pictures). That’s the full picture. The one you have very visibly in the mother folder above is the edited picture by Picasa: just 605 kilobytes. I guess I cut out just a part of the picture to show just that in the album (I prefer square format). So:
   If you delete the .picasaoriginals folder, you’ll loose the originals forever!
   You also see in this example, that picture Elmar (1).JPG has not been stored under .picasaoriginals, as I had not treated it with Picasa at all. No waste of disc space by Picasa.

Now let’s look into the file .picasa.ini. It’s a text file, and you open it with the Editor or Wordpad. For each modified picture you have an entry, first naming the picture name in [brackets]. Here is the entry for one picture, from a continuous Ascii list:

   [Elmar (2).JPG]
   filters=crop64=1,579922efa1cce2aa;enhance=1;
   crop=rect64(579922efa1cce2aa)
   moddate=fee712e45552d301
   width=2560
   height=1920
   textactive=0 


You remember: picture Elmar (2).JPG had been severely cropped. To decode more of .picasa.ini look at F. Buchinger’s .picasa.ini decoded: https://gist.github.com/fbuchinger/1073823/9986cc61ae67afeca2f4a2f984d7b5d4a818d4f0. For me, it doesn’t really give the secrets.

If you merge two folders treated by Picasa from two computers, say from yout travel laptop and your desktop computer, perhaps by “synchronizing” them with Christian Ghisler’s total commander, you will get all original pictures into one .picasaoriginals
   The two files in .picasaoriginals named .picasa.ini will conflict. Typically the younger one will survive, the oder one gets lost. – So what? Please let me know if I’m wrong.
   You will always kep the original, you will always keep the latest changed version, you may loose the way it was made. Don’t even bother to delete the .picasa.ini text files, they are small in respect to one picture.

Elmar (2).JPG after
cropping by Picasa
Picasa is a relatively small piece of software, the one installation file just 17 MByte. As far as I know it runs on all Windows’, even on 10.
Look for picasa39-setup.exe

Permalink:
   https://blogabissl.blogspot.com/2017/10/picasaini-picasaini-use-and-merging-2017.html

In case you are curious about the picture Elmar (2).JPG. It was not cropped to square, but to a lenghty orange faucet with a lot of white.

29. Oktober 2017

Giovinezza am Nordpol

Giovinezza ist italienisch und heißt bloß Jugend.
   Dazu gibt es ein Lied, eine Hymne, mit humoristischen Anfängen 1909 in einer Studentenkomödie (hier mehr darüber) erschienen.
   Ihr unrühmliches Ende fand sie 1945. Die zuletzt von den Faschisten gesungene Hymne soll inzwischen in Italien verboten sein. Was Wunder, war der Text doch faschistisch adaptiert worden, in einen »Frühling der Schönheit« für Faschismus und Mussolini:

    Giovinezza, giovinezza,
    primavera di bellezza:
    nel Fascismo è la salvezza
    della nostra libertà.
    È per Benito Mussolini,
    eja eja alalà,
   
è per la nostra Patria bella,
    eja eja alalà

Die Hymne hat schon Ernest Hemingway besonders zündend gefunden und Anfang der Neunzehnhundertzwanzigerjahre gemeint: »In Italien pflegt man zu sagen, dass, wenn die Roten auch nur ein Lied gehabt hätten, das so gut wie die Faschistenhymne Giovinezza gewesen wäre, Italien für immer bolschewistisch geworden wäre. Aber zu den Klängen der Internationalen kann niemand kämpfen und sein Leben opfern« (Quelle). Sie verlockte zu Veränderungen.


Hier eine antifaschistische deutsche Variante, freihändig und exklusiv für uns gesungen von einem älteren Herren meiner vielseitigen Bekanntschaft.

   Wird der Nordpol italienisch
   und der Mussolini König
   dann bezieht er durch Marconi
   drahtlos seine Makkaroni.
   Schwarz das Hemd und schwarz die Seele,
   dass er sich von Grund auf schäme.
   Dann brüllt er plötzlich ganz entsetzlich,
   dass der Nordpol sich verschiebt.

WER KENNT DIE WEITEREN STROPHEN? Geben tut’sie, des sind wir gewiss!

Die Pesiflage stammt aus dem Ende der Zwanzigerjahre, der Zeit der italienischen Nordpolexpedition Nobiles. Marconi war berühmt als Erfinder des Rundfunks (Quelle). Die Nazis haben die Hymne als »Hitlerleute«.
 
Links


http://www.nationalanthems.us/forum/YaBB.pl?num=1098102372

26. Oktober 2017

HP 2116 and the power fail auto restart

Here is the “Power Fail / Auto Restart Diagnostic Reference Manual” of 1977. There is nothing to be seen, the electronic feature was on a board, was only “factory installable”, and cost 4,000 German Marks at that time, quite some money.
   The HP 2116 and similar minicomputers were bulit for the real world, not so much for office or the scientific world. It had many interfaces for connection to measuring and medical instruments, to relay switches, to sensors and time standards – to the technical world.
   At first the operating system was a BCS, a Basic Control System, and if I well remember the machine didn’t even have an interrupt system.To explain interrupt  processing, you must recall what a call to subroutine was.
   Calling a subroutine was (and still is) very practical for routine matters that were not implemented in hardware instructios.
   When the computer encounteres a goto subroutine command, all it did, was jumping there – like a jump command by altering the program counter respectively – but remembering the address from where the program came. At the end of the subroutine a “return” took the computer back to this return address plus one for normal program continuation. Did I explain that? The jump subroutine command had to know where to jump to, of course, and that was fixed by the assembler or compiler and the relocation loader beforehand – but never mind.
   A interrupt is, as I defined it, an “involuntary jump subroutine”. A program is happily running along, and suddenly, at a time not determined by the program but by an external event, the computer jumps to a subroutine, more specifically to a fixed firmware address. (Later interrupts interrupted by just braking into the memery protect boundary, that protected the operating system. The priciple was the same).
   This turning on the interrupt system in the early seventies was the deciding step in “computering”, T think. Till this day all we did was just calculating, rechnen in German. With interrupts the computer became more than a fully predetermined machine, because you could never tell when exactly an interrupt will occure. Till today this is the reason why debugging a system becomes ever more difficult. We HP “systems analysts”, however, were hired for that and knew the machines inside-out.

The first thing a subroutine or an interrupt handler, called driver, had to do, is save the original contents of all the registers it would take liberty to use itself. Often you saved all registers, to be on the safe side; there weren’t that many. Then you quickly turned off the interrupt system, to be sure, you yorself didn’t get disturbed at work. An eventual next interrupt had to wait a little.
   When you re-emerged (returned) from the interrupt handling driver, you restored the registers to the setting you had inherited them and turned interrupts back on.
   Some years later you saved the caller’s registers on a stack or at least in a place where only you would have acces to at time of restore. Thus these routines became “reentrant”, and could be used by many programs “at the same time”. When Microsoft decided to go from MS-Dos to Windows, drivers became reentrant and the mess started, blue screens popped up like lightnings in the sundown, when drivers messed up.

Ad now finally to the power fail – auto restart.
   When a computer looses main power it does not work any more. Lights go off. When power is restored, lights go back on, but not so computers. They have lost all registers and would not know where to continue. Not even a modern PC automatically restarts – see the poor discussin here. They are “personal” computers, they expect you to “wife” or man them, and so they don’t like to run unattended – like minicomputers could and did, monitoring a lab full of instruments.
   So someone got the idea to evoke an interrupt, when external AC power run out, sunk below a threshhold. Internally computers run on DC, and DC can be stored in batteries and is nicely smoothened by capacitors in the system, so it holds on longer that the external AC power, dies slower. In fact there is enough time for the power fail interrupt handling driver to save all the status of the machine, the registers.
   If the HP 2116 with power fail auto restart enabled and the proper software in memory lost power, it went down like any other machine. However, when power was restored, it lighted up again and continued exactly where it had been shut down. You might have lost some outside data in the meantime, or not have reacted to an alarm, but that was up to each program to recover. If you needed more, you got yourself an uninterruptible power supply.

Two power fail auto restart stories,
   first the hardware story.
   Someone of us had found out, that the expensive option (4,000 DM, about € 2000) was built in already. It came with all HP 2116s. At that time such a “solution” was found in quite some cases: IBM had built-in memory extensions, very expensive as well – though I can’t prove that. When you paid for them they were activated.
   To activate the hidden, the just sleeping power fail auto restart option you had to pull out a board – I think the main processing board – cover one contact by scotch tape, so as to isolate it, and plug the board back in. So we more or less routinely activated power fail auto restart.
   Hewlett-Packard probably did not want that this trick became wide spread, or was ashamed of it, so they required the option to be retrofitted only by returning the system back to factory. As the unit was big as a dishwasher, a quite inconvenient procedure, let alone the time lost.
   We software and hardware service people never took money for the option.
   A later article by John S. Elward  about the HP 21MX in the HP Journal from October 1974, “The Million-Word Minicomputer Main memory” (2 MByte) about the “Dynamic Mapping System” already shows a completely different hardware structure on http://www.hpl.hp.com/hpjournal/pdfs/IssuePDFs/1974-10.pdf#page=19. Time had progressed to non-volatile and much more memory.
Finally the second, the software story. “The 2116 as sleeping beauty or Running the Real Time System in Halt mode”
   The first multiprogramming operating system by HP was the RTE, the Real Time Operating System. We got it back in Milan in 1970, where HP had concentrated some ten analysts under my guidance, as work permits for the HP Headquarter at Geneva, Switzerland, were too difficult to get (Only after our stay in Cupertino we came to Geneva). This RTE, with its tough name, was a horrible and huge piece of software, could naturally be used only with a disc drive as support (or a drum), and, as I said, showed crashes where the cause was really difficult to find, due to the now lack of predetermination, as explained above. But it was used in importrant missions, it was promised to be robust under any circumstance, diagnostic stops were not allowed any more.
   A memory protect boundary proteced the RTE from being jumped (I’d say dived) in by a misguided program. Program and data was not separated, you could – I guess as today – program right into a program, which you did only with utmost care, like when time was extremely short. I remember the most brilliant piece of software, a software driver deep in the Time Share Basic operating system to communicate with 32 Teletype terminals asking who had interrupted and with what character. But again I stray away …
   The RTE when it had nothing to do – after all the real world was less hectic in those days, we think today – idled by a jump to itself, sat at the same program counter location with lights on and running, waiting for the next event, the next interrupt. You could see that it idled.
   The power fail auto restart however had a test command to evoke the failure process even without natural power loss. You could turn off power by software. When you did, the auto restart process should bring you back to real life, but only after a second or so. In the meantime the computer showed a halt, and in fact didn’t do anything useful. If it didn’t come back up a moment later, the restart process was bad.
   So I programmed a virtual death into RTE’s idle loop. This made the computer look like standing still. However when you entered a command into the console Teletype commanding the (apparently suspended) RTE, it reacted like an awakening sleeping beauty. It did what you commaned, just very, very slowly and apparently in Stop mode.
   I don’t know if someone today can imagine the amazement of everybody who saw that at the time, sorry.

Link to here
 https://blogabissl.blogspot.com/2017/10/hp-2116-and-power-fail-auto-restart.html

More old stories
 http://blogabissl.blogspot.com/2017/10/old-computer-stories-hp-2116-et-al.html

21. Oktober 2017

Old Computer Stories (HP 2116 et al.)



   The system analyst’s best friend:A screwdriver for the fotoreader.
https://blogabissl.blogspot.com/2017/10/hp-2116-and-its-fotoreader.html

   Keying in an instrument driver in Moscow. Basic. HP 2116.
http://blogabissl.blogspot.com/2017/10/running-hp-2116-in-moscow.html

    How to start a HP 2116. The bootstrap process.
http://blogabissl.blogspot.com/2017/10/bootstrapping-hp-2116.html

   Sending a message via modem to the operator. Early modems.

http://blogabissl.blogspot.com/2017/10/the-speaking-modem.html

   Trying to fool a mainframe. Teletype. ICL 1904. Day and date.
http://blogabissl.blogspot.com/2017/10/how-i-tried-to-trick-computer.html

   Running GW Basic on modern Windows’
http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/basic-auf-windows-7.html

   HP 3000
http://blogabissl.blogspot.com/2012/01/dedicated-to-my-old-friends-especially.html

   Social e-mail exchange back in 1984
http://blogabissl.blogspot.com/2017/05/romance-1984-e-mails.html

   Running GW-Basic to today’s Windows (german)
http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/basic-auf-windows-7.html 

Fritz Jörn, Fritz@Joern.De

HP 2116 and its fotoreader

You may not have called it a fotoreader. You might not have known it at all, you never knew it. Today you may imagine it as the slim slot for SD cards.
   For the HP 2116 mini computer, and for many other computers and machines of at least a decade back in the sixties and seventies, the photoreader (with ph, or European style, with f) was the most important peripheral of all, before magnetic tape units or later (drums and) discs. Storage was not in magnetism but in holes (not quite like on a CD). Binary holes had a tradition, for example with train tickets … A punched hole in the carton invalidated them.
   A fotoreader did not scan pictures, as you might assume, it read digital data from punched tapes. These tapes were kept in small square white cardboard boxes, handy.
   If you had no fotoreader, you had to read software into a computer with the speed of ten characters a second with a Teletype, see http://blogabissl.blogspot.com/2017/10/listening-to-compter-bugs.html. The fotoreader read 300 to 500 cps, characters per second, depending on model, a speed increase of fifty times! We felt like driving 200 km/h on the Autobahn instedad of 40 km/h in town.
The HP 2748 optical paper tape reader (1969 to 1983) read 500 cps and was priced at $ 1500. Picture HP Museum
(The paper tape should have been threaded correctly around the black wheel at upper left.)
Many types of optical readers, especially from Facit, were popular, as paper tape was the principal storage “unit” for digital data, including programs.
   When I became one of the tree first “systems engineers” of HP in Europe back in 1969, I was first trained in Böblingen, Germany, and in Slough, England.
   The first thing to learn – even for software engineers – was adjusting the brightness of the lamp in the reader. Reading errors were a pest. If you didn’t get your tape read, you had to go back to the Teleype – and eat lunch while it rattled along reading your tape. Mechanical reading was a strain on the tapes too.
“European” 5-hole and “American” 8-hole paper tape for Telex and TWX machines, Wikipedia
The small holes were just for transport. You “scatched” data by punching out all holes.
If required you could make 5-hole tapes by punching row 3 from bottom all along and cutting or ripping off the small stripe. 
To fix a ripped tape Scotch tape was not very practical, as you had to repunch the holes. So we had onesided glued tapes with all holes punched to join two tapes. In practice you had to reproduce all the tape, a noisy and slow process. Many systems needed an extra tape punch – remember Teletypes did only 10 cps –, for output of data, perhaps for CNC machines or for your own computer system when compiling programs as intermediate or final program tapes.
   Typically computers were used both to run and to program programs. Try to program an App on (not just for) a smartphone today! My Psion organizer has a compiler built in, it’s autonomous, and I’ve made numerous little programs while idling in the sunshine at seaside.
   Paper tapes for frequent use were punched in Mylar. So they were strong and didn’t rip.
   Later fotoreaders got automatic brightness control.
   Originally, however, a screwdriver was the programmer’s best friend.

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