28. September 2014

Geldmenge und Inflation


Münzspardose                   Foto Jörn
Seit Jahren frage ich mich, warum die vorhergesagte Inflation nicht stattfindet? Oder besser: Mir bangt immer noch davor.
   Nicht nur, dass die Wünsche allzu radikaler Konservativer nach einem Gold- oder sonstigen Standard viel zu kurz greifen, die Frage ist: Was ist die richtige Ausweitung der Geldmenge?
   Dass Geld aus dem Nichts entsteht, das wissen wir inzwischen. Leider auch, dass nicht die Nationalbanken dieses Nichts an Geld in der Hand haben, sondern die kreditgebenden Banken. Trotzdem: Die Nationalbanken sind formal für die Geld­wert­sta­bi­li­tät verantwortlich. Ob sie das sein können, das wird sich erst weisen. Persönlich bezweifle ich es, nicht nur wegen politischer Einflüsse sondern aus rein geldmechanistischen Gründen.
   Zurzeit liegt das Inflationsziel der EZB bei knapp zwei Prozent, wird aber nicht erreicht. Gottseidank, sage ich als Rentner. Denn Inflation, egal wie wohlwollend begründet, stiehlt uns unsere Ersparnisse.
   Jedenfalls muss bei wachsender Wirtschaft die Geldmenge wachsen (die Inflation nicht). Ein »Goldstandard« würde das blockieren. So einfach ginge das nie und nimmer.
   Wieviel Geldentwertung noch eine »stabile Währung« bedeutet, hat sich leider über die Jahre gelockert. Da halte ich es mit der Zinseszinsrechnung. Hier die Formel :
E = A × zj  (am Taschenrecher E = A*z**j)
mit A = Anfangswert, E = Endwert, j = Zahl der Jahre und z = Jahreszinssatz, z. B. 1,02 bei 2%.
   Lernt(e) man in der Schule. Weiter z = E/A(1/j) und j = log(E/A) / log/(z). – Nimmt man die Formel zum Herunterrechnen, sagen wir, wenn 100 Mark ein Jahr später nur mehr 98 wert sind, und das über fünfzig Jahre, so bleiben dann von hundert Mark 100 × 0,98 50 = 36 Mark übrig, etwas mehr als ein Drittel. Soviel zur Alterssicherung bei moderater Inflation.
   Zurück aber zum Hauptthema: Geldmenge und Inflation. Dazu gab’s einen schönen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung, den sich sehr empfehle (leider nicht mehr online), und nebenher die Beschäftigung mit den verschiedenen Geldmengen 
   M0: Banknotenumlauf plus Zentralbankgeldbestand der Banken
   M1: Banknoten und Giroeinlagen beim Publikum
   M2: Banknoten, Giro- und Termineinlagen des Publikums
   M3: Noch etwas mehr (siehe vielleicht Wikipedia)
Kommentare zum NZZ-Artikel darunter und hier.

Kurz noch meine Rätselauflösung. Inflation entsteht, wenn ein Marktteilnehmer – meist der kriegsführende Staat – andere schamlos überbietet beim Kauf knapper Waren. Ihr Preis steigt dann, auch ohne, dass sie dabei besser würden. Das Warenangebot ist hier und heute aber nicht knapp, im Gegenteil. Womit die rechnerische Inflation hauptsächlich an den Rohstoffpreisen hängt. 

Link hierher  http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/geldmenge-und-inflation.html

27. September 2014

Umschaltsperre killen, Num-Lock vereinfachen

Zwei Tastatur-»Probleme«, und ich spreche jetzt vom normalen Windows-PC, nicht von Apple:



1. Die »Umschaltsperre« (Caps Lock) schaltet man oft versehentlich ein; richtig brauchen tut man die (riesige) Taste nie: Sie sehen sie hier ganz links zwischen Tabu­lator­taste oben – der mit den Pfeilen nach links und rechts, die man zusammen mit Alt zum Wechseln zwischen laufenden Pro­grammen verwendet – und der Um­schalt­taste (Hochstelltaste, Shift) unten mit dem simplen Pfeil nach oben. Darunter kommt bei mir am Thinkpad die Fn-Taste. (Oft ist die Strg-Taste außen und die Fn-Taste die zweite, s. u.)

 2. und die »Num-Taste«, die’s bei Laptops oft nicht gibt. Dazu später.

Alles zum Deaktivieren der Dauer-Hochstelltaste (Umschaltsperre) hier, allerdings englisch. Zusammengefasst:
   Mit diesen, hier kostenlos zu habenden Progrämmchen, kann man sich helfen:

»KeyboardMapping« ist ein »Archiv«, eine Zip-Datei.
Gleich mit dem Windows-Explorer öffnen und dort dann das gewünschte Progrämmchen auswählen.

ChangeCapsToControl.reg Ändert Umschaltsperre in die Steuerungstaste (Strg)
ChangeCapsToShift.reg Ändert Umschaltsperre in die normale Umschalttaste
SwitchCapsToScrollLock.reg Deaktiviert die Umschaltsperrentaste und macht  die Rollen-Taste (Scroll lock) zur Umschalttaste
Disable CapsLock and
both Windows keys
Deaktiviert die Umschaltsperrentaste
und beide Windows-Tasten
KillCapsLock.reg Die Umschaltsperrentaste wird funktionslos
DisableKeyboardRemap Alle Tastaturänderungen werden ausgeschaltet.

Danach ist ein Neustart des Rechners fällig.

2. »Num« bezw. Num-Lock, die Nummerntastensperre.

Ich brauche die Zifferntastatur eigentlich nur, um zusammen mit Alt Sonderzeichen einzugeben, zum Beispiel ½ mit Alt171 (Alt festhalten, Ziffern 1, 7, 1 eintippen, alt loslassen). Wenn man sich ein paar häufige Zeichen merkt, so geht das schön schnell und praktisch, auf allen Tastaturen (außer Apple natürlich), etwa Alt175 für » und Alt 174 für «.
   Auf einer Volltastatur mit extra Ziffernblock rechts ist das kein Problem. Der »Num-Lock« muss nur wie gewohnt eingeschaltet sein.
   Am Notebook habe ich aber keine solche Zehnertastatur. Dafür werden normale Tasten mitbenutzt, wenn man zuvor auf »Num«mern umschaltet. Und das geht hier nur, wenn man die blaue Funktionstaste Fn drückt, im oberen Bild ganz unten links, und dazu die »Rollen«-Taste. Dann leuchtet das Num-Lichtlein auf, und mit Altj7j (= Alt171) bekommt man sein ½. Hernach muss man wieder auf Normalbetrieb zurückschalten, also Num aus mit FnRollen, sonst schreibt man auf einmal statt »Fritz Jörn« »Fr5tz -rn«.
   Die Ziffernbelegung der auf Ziffern (num) umgeschalteten Tastatur ist (beim Thinkpad z. B.):

÷, / über 7 8 9 0
4 5 6 ×,* über u i o p
1 2 3 - über j k l ö
0 , , + über n m , -

Nun habe ich aber an meinem kleinen Laptop Thinkpad X61s keine Funktion von »Rollen« gefunden. Auf jeden Fall habe ich die »Rollen«-Taste noch nie verwendet, außer eben im Zusammenhang mit der Fn-Taste zum besagten Umschalten auf Zifferntastatur.
   Also möchte ich die »Rollen«-Taste direkt in eine »Num-Lock« Taste umwandeln. Wie geht das? Vorschläge sind willkommen.
   Zu ausländisch: »How to turn the Scroll Lock key into a Num Lock key?«
Korrespondenz an Fritz@Joern.De oder als Kommentar.

Warum Fn-Funktionen nicht einfach umgelegt werden können, ist hier (englisch) beschrieben: Die Fn-Taste ändert den Scancode, sodass die Software eine andere Taste »sieht«. Fn selbst schickt keinen Kode an den Rechner, die Software weiß nichts davon.
 
←  Hier eine Windows-Tastatur, bei der Strg außen und Fn die zweite Taste ist, von einem Sony-Vaio-Laptop. Seit 1992 ist beim Thinkpad außen Fn, schreibt David Hill, schon damit man im Dunkeln die Tastatur­beleuchtung gut ertasten kann: Ganz links unten die Fn und dann ganz rechts oben die Be­leucht­ungs­an­schalt­tas­te. Aber sowas haben ja die wenigsten.
Nicht als ob Apple
die Strg-Taste außen hätte, gell!
   Inzwischen lässt einen Lenovo im Bios die Tasten tauschen, was »später« im Betriebs­system nicht mehr geht, weil Fn keinen Tastenkode aus­sen­det. Mehr dazu hier.

→ Apple macht sich scheint’s nicht einmal die Mühe, Ctrl (Control) in Strg (Steuerung, nicht Störung :–) umzubenennen.  

Siehe auch »Tastaturtreiber ändern« (Programm MSKLC)

Link zu Kapitälchen in der Wikipedia

Link hierher http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/umschaltsperre-killen-num-lock.html











Eine Alternativlösung,
bevor es zu kompliziert wird.
Zum Ziehen einer Taste
nimmt man am besten eine Fadenschlinge.




–––––––––––––––––
Regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Keyboard Layout steht auf 00000000 00000000 02000000 00003A00 00000000, wenn die Dauerhochstelltaste deaktiviert ist. Sonst (im »Auslieferungszustand«) befindet sich dort kein Eintrag bezw. »(Standard) REG_SZ (Wert nicht gesetzt)«, dazu wie stets dort die zwei Unterordner DosKeyCodes und DosKeybIDs.
   Die 02 besagt, dass eine Taste umgelegt wurde (Zahl der veränderten Tasten + 1).
   3a00 besagt, dass es die Umschaltsperre ist.
   Die orangenen vier Nullen vor der 3A sagen, wo’s hingeht, nämlich nirgendswohin.
Versuch, Scancode 46 (scroll lock) auf 45 (num lock) mit 00000000 00000000 03000000 00003A00 45004600 00000000 umzuleiten, bewirkte nichts, weil die Fn-Tasten in der Tastatur abgearbeitet werden, und Fn keinen Kode produziert.
   Keycode-Monitor »Key Scan Codes« zeigt Rollen als virtual keycode (nicht scancode!)  145, Scroll Lock, und  Fn-Rollen nicht als Tastendruck an (obwohl die Num-Lampe richtig an- oder ausgeht). Shift Lock wird wie auch ein einzelner Fn-Tastendruck als 255 angezeigt. (Im Programm zeigt die Num-Lock-Anzeige immer ON, ein Fehler.) Die angezeigten »Keycodes« sind nicht die Scancodes! Tabelle unter Tab »Virtual Key Codes«.
   »Keyboard Message Viewer«, kurz »Keyview« über »Tools for Windows«, dort keyview , zeigt Keycodes und zusätzlich Scancodes dezimal an.
   Zur Hierarchie Scancodes, Keycodes, Keysymbol here.»SharpKeys«, auch ein Registratur-Remapper, hier. – Wozu Remapping gut sein kann? Hier ein Beispiel:
   Posted on: June 06, 2014 at 04:49 AM by David  
My kids spilled tea on the laptop keyboard so I found your program to try to recover them. At first I thought it wouldn't work when I mapped the keys that don't work to the replacement keys and nothing happened. I had to map the keys backward to get things working.

Schöne deutsche Erklärungen und weitere Tastaur-Tipps hier und weiter hier.
Scan Codes (engl., Word-Datei)

Link hierher (zum Weitergeben):
http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/umschaltsperre-killen-num-lock.html

Als Schlusspunkt ein Schmankerl:
Deutsche Dvorak-Tastatur, Ausschnitt
Foto Amrhein

26. September 2014

Leibovitz


Foto Annie Leibovitz
– ursprünglich hatte ich ein Hochformat
Chrysler-Hoch­haus
Foto David Shankbone
US-Wikipedia
gebaut 1928—1930
← Ausnahmsweise eine Reklame, für Moncler aus Mailand.
   Darum geht’s mir aber nicht.
   Jeder gebildete Ameri­kaner wird wissen, mein’ ich alter Europäer, dass das Bild in New York spielt, am Chrysler-Hoch­haus. Das ist das mit dieser Spitze aus über­ein­an­der­ge­schach­tel­ten Diademen.
   Fotografiert hat die Wer­be­kam­pagne Annie Leibovitz, eine ame­ri­ka­nisch-jü­dische Foto­grafin, in­zwi­schen 65, mit einem recht bewegten Leben, nachzulesen in den ver­schie­de­nen Wiki­­pedien, deutsch oder englisch.
   Sie macht phantastische Fotos, Links unten.

Und den Art-déco-Wasserspeier, der angeblich einer Chrysler-Kühlerfigur von damals nachempfunden sein soll, den kennt Annie noch von früher:
Annie Leibovitz am Wasserspeier          Foto John Leopard

Und hier noch ein berühmtes Bild, das schon für Zigarettenreklame verwendet worden sein soll:
Foto Tony Strachan

Wasserspeier heißen übrigens englisch gargoyles – wer hätte das geahnt –,
von französisch gargouille, Gurgel.

Links
Aus der französischen Wikipedia ein Übersichtsbild, dazu: « Les coins [Ecken] extérieurs du 61e étage sont décorés par huit aigles [Adler], ceux du 31e étage par deux ailes [Flügel] rappelant les bouchons de radiateur des voitures Chrysler à cette époque20,21, et ceux du 24e par des ananas. Toutes ces décorations d'angles sont en acier inoxydable [rostfreiem Stahl]» (Chrysler, Plymouth, eine Chrysler-Marke, Kühlerfigur 1929)

Hier nur der Wasserspeier, im Hintergrund das Lincoln Building

Hier gleich eine ganze Sammlung von Wasserspeiern dort.

Hier noch so eine mutige Fotografin. Hier mit ihrer Kamera.
Das berühmte Bild: Margaret Bourke-White, 1935 aufgenommen von ihrem Dunkelkammertechniker Oscar Graubner.
Der Wasserspeier, aufgenommen von Margaret Bourke-White, 1929

Bunte Bauarbeiter am Werk – Putzen, Anstreichen, Lackieren? Zum Teil musste nachgelötet werden.

Chrysler, Daily News, Chanin, Lincoln und Lefcourt Building, Ansichtskarte, ca. 1930

Zum Schluss ein schönes Video zur aktuellen Herbst-Winter-2014/15-Kampagne, 2'10", ein Blick hinter die Kulissen:


Am schönsten, am menschlichsten fand ich aber ein Video über eine andere Werbekampagne Annie Leibovitz’, für eine Maklergesellschaft, corcoran, hier zu sehen, 4' 33". Ich starte am Ende.

Leibovitz-Blog: ein Leben hinter der Linse – weiter dort über Archive.
Leibovitz und die Queen, hier im Video

Die Aalafoto-Sammlung mit viel Angelina Jolie
Die Vanity-Fair-Sammlung

Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/leibovitz.html 

Unser Besuch in New York im Oktober 2012

Phishing

Hier ein schönes Beispiel einer betrügerischen E-Mail:

Sieht doch ganz harmlos aus … Man soll auf gmx.de gehen.
Weil das aber in einer HTML-Mail steht, ist größte Vorsicht geboten!
   Nach dem Umwandeln in »Nur Text« sieht man den wahren Inhalt:

Jetzt erst sieht man, wo der Link wirklich hinführt: zu http://heatfinders.co.uk/g/. 
(g steht wohl für grins :–)

Also: Nicht auf Links in HTML-Mails klicken. (Man erkennt HTML-Mails meist an der schönen Schrift und Formatierungen wie Hervorhebungen oder Farben.) Gute Mailsysteme lassen das bereits nicht mehr so einfach zu.
   Immer erst in Nur Text umwandeln, am einfachsten durch Klicken auf Antworten und dann Nur Text wählen. (Antwort nicht abschicken, wieder löschen!)
   Ich verschicke meine Mails normalerweise immer als Nur Text, das ist vielleicht nicht so schön, aber weniger aufwändig und sicherer.

Dieser Tipp  http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/phishing.html
PS. Das Thema hatte ich schon mal, ausführlicher, aber ohne dieses Paradebeispiel: http://blogabissl.blogspot.com/2012/05/phishing-mails-ansehen-one-risiko.html

25. September 2014

Acrobat Professional 8 auf Windows 7

PS. Wenn Ihr »Adobe PDF«-Drucker beim Umwandeln z.B. von Word (.doc usw.) hängen bleibt, so installieren Sie sich separat den kostenlosen PDF-24-Creator von https://de.pdf24.org/pdf-creator-download.html. Der tut’s. (Lösungen zum Adobe-PDF-Creator bitte melden.)
   If your PDF printer stalls get the PDF-24-Creator. 
von hier

Die alten »Acrobaten« laufen nicht mehr auf Windows 7, 8, usw. Dabei habe ich doch so einen schönen auf meinem XP-System! Also prokel, prokel, prokel. Und  …

   … hier ist er, der schönste, vollständige Adobe Acrobat Professional 8 auf Windows 7. Natürlich nur für Berechtigte, die ihn schon früher legal laufen hatten.

   Gefunden hab’ ich ihn auf http://www.downloadcrew.com/article/29244-adobe_acrobat_professional. Keine Angst, der läuft auch deutsch.
Selbstextrahierende Quelldatei.

Als »Erstelldatum« wird das
Download-Datum angezeigt.
   Die riesige selbstextrahierende Exe-Datei aus dem Jahr 2006 »APRO23_Win_ESD1_WWEFG.exe«, 489.789 Kilobyte (kB), herunterladen, links ein Screenshot.
   Die nötigen Betriebssystemanpassungen macht man am besten gleich vor der Installation.
   Den Ordner »Adobe Acrobat 8 Professional« öffnen. Darin befindet sich eine Datei »Data1.cab« (cab für cabinet, ich sag’ Kabine dazu. Enthält komprimierte Dateien). Die anklicken, und dadurch öffnen. Hier finden sich unter vielen anderen drei Dateien »AdobePDF.dll«. Auf die kommt es an!
   Man muss die richtige AdobePDF.dll aussuchen!
   Ich habe festgestellt, dass mein Betriebssystem Windows 7 mit 64-Bit-Befehlen läuft, indem ich über Start im Feld »Programme/Dateien durchsuchen« nach »Betriebssytem« gesucht habe. Geboten wird dann: »Auf dem Computer ausgewähltes Betriebssystem anzeigen«. Angeklickt sieht man rechts unten »Systemtyp: 64-Bit-Betriebssystem«.
   Demzufolge habe ich die AdobePDF.dll umbenannt in AdobePDF.dll_Original, und sie dadurch für das Installationsprogramm unbrauchbar gemacht (geht auch anders). Nun noch die AdobePDF.dll_64 in eine glatte AdobePDF.dll umbenennen, und weiter geht’s mit der Installation.   
   Ich hab’ dann das Programm (die Exe-Datei rechtsmäusig anklicken) »als Administrator« gestartet (also erst mit der rechten Maus aufmachen). Daraufhin expandiert es:
Es entstehen die Ordner »Adobe Acrobat 8 Professional«, »Customer Support«,  »GB18030« und »Help«, die Dateien »Liesmich.htm«, »Lizesmoi.htm« und »ReadMe.htm«.
   Die Seriennummer (die der Installationsprozess offline prüft) ist 1118-1414-1955-8737-8172-0350. Diese Nummer geht nur mit dem von Adobe generell dafür freigegebenen Versionen wie dieser, sonst nicht.
   So müsste die Installation klappen. Vorher Word usw. ausschalten, damit die Acrobat-Knöpfe eingebaut werden können; sie lassen sich später zum Platzsparen verschieben. Die zusätzliche Symbolleiste »Adobe Connect« wird meist überflüssig sein, über Anpassen, Symbolleisten ausknipsen. Eventuell Startsymbol am Desktop erzeugen, durch Start, Alle Programme, Adobe Acrobat  8 Professional, rechte Maus, Senden an: Desktop (Verknüpfung erstellen).
   Eine Registrierung ist nicht nötig, geht vielleicht auch gar nicht.
   OCR (optical character recognition, Texterkennung: Dokument, OCR-Texterkennung) fand ich bei einem ersten Versuch eher schwach.

Mehrere PDF-Seiten auf eine Seite bringen (Online-Lösung):
http://blogabissl.blogspot.de/2016/07/combine-two-pdf-pages-onto-one.html 

Z.B. Werbung aus PDF-Seiten ausschneiden:
http://blogabissl.blogspot.com/2016/05/teile-aus-pdf-ausschneiden-innerhalb.html

PDF-Seitengrößen angleichen (Online-Lösung):
http://blogabissl.blogspot.de/2016/12/pdf-seitengroen-online-angleichen.html 

Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/acrobat-professional-8-auf-windows-7.html

Landschaft

Herbstlandschaft am Rebhang
Foto Meinolf Wewel, Wikipedia
Landschaft – ein wunderschönes Wort; Assoziationen gibt’s da, von Rembrandt-Radierungen bis zum Blick über den Grand Canyon.
   Aber erklären Sie das Wort einmal einem Stadtkind, oder in »leichter Sprache«. Was ein Land ist, werden die meisten noch wissen: halt sowas wie England, Feuerland oder Russland, ja, Deutschland. Aber eine Landschaft? Vielleicht die EU? … ’s wird so ein Ausdruck aus Bayern sein, die sprechen noch Dialekt.
   Für den modernen Amerikaner ist landscape klar: das Gegenteil von portrait. Wir sagen dazu, ganz banal, Quer- und Hochformat. Ja und was ist dann banal? Exotisch wie die Frucht.
Genießen Sie, wie ich heute früh, Gedanken an Landschaft. Der englische Wikipedia-Eintrag, aus dem das Bild oben genommen ist, geht liebevoll damit um und ein auf die Etymologie (Wortherkunft), der knappere deutsche Eintrag allerdings auch.

NB. Die Bilder sind hier (und im ganzen Blog) zum Vergrößern klickbar!

Zum Thema einfache Sprache: http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/leichte-sprache.html

Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/landschaft.html

Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606–1696)
Die Landschaft mit den drei Bäumen, 1643, Museum Het Rembrandthuis in Amsterdam

24. September 2014

Legasthenie

Foto vermutlich Daniel Decker
Legasthenie, Leseschwäche, ist für Leute wie mich, die sie eher nicht haben, ein Rätsel. So fiel mein Urteil über »Leichte Sprache«, die unter anderen Legasthenikern helfen soll, negativ aus, hier im Blog.
   Eine gute Erklärung, zumindest der Mechanismen im Hirn, fand ich heute in der Neuen Zürcher Zeitung, hier. Das Problem scheint ziemlich weit »hinten« in der Erkennenskette zu sein, dort wo Schriftzeichen in Sprachlaute umgewandelt weden. Scheinbar liest man immer »laut« mit.
   »An dieser Schnittstelle zwischen Schrift- und Sprachebene orten Experten heute ein Kernproblem der meisten Legastheniker.« Sie orten das ganz real und entdecken sogar einen zu dünn geratenen Nervenstrang im Kopf, kurz: »Es scheint sich um ein Problem der Verarbeitung gesprochener Sprache zu handeln«.
   »Ein Training von gesamthaft nur dreieinhalb Stunden, verteilt über acht Wochen, reichte aus, um bei den Kindern jene Hirnregionen zu aktivieren, die sonst nur bei Lesekundigen aktiv werden.« Wenn man dann, wie ich, weiter herumgoogelt, stößt man immer wieder auf ein amerikanisches Lernprogramm von Lexia, »Early Reading«, aus dem Jahr 2003, hier etwa. Richtig gefunden hab’ ich’s nicht, vor allem nicht deutsch, aber geben wird’s das schon, fürs Ipad. Sogar ins Ungarische soll das Lernspiel übertragen worden sein (mit Schwierigkeiten, Boglárka Brezovszky aus Finnland).
   Doch zurück zur »leichten Sprache«: Wo man gegen Leseschwierigkeiten gesellschaftlich ansetzt, bleibt nach wie vor eine Frage. Engpässe ich Gehirn zu bekämpfen ist vermutlich effizienter, als alle Texte zweimal zu schreiben. Mein Vorschlag, siehe unten, erstmal klar schreiben.

Die NZZ ergänzt ihren Artikel mit einem Hinweis im Kasten: »Gleiche Schaltkreise [im Gehirn] für verschiedene Sprachen« (bis jetzt nicht noch im Internet).  Da wird erklärt, dass wir Deutsche es leicht haben dank Buchstabenschrift und Fast-so-Geschriebenem wie Gesprochenem. Italiener lesen noch leichter, Engländer und Franzosen schwerer usw. »In England benötigen Schulkinder mindestens zwei Jahre länger als ihre italienischsprachigen Altersgenonnen, bis sie das Schreiben beherrschen.«
   Wirklich schade, dass das »Jahrhundertwerk« der letzten deutschen Rechtschreibreform so mickrig ausgefallen ist! Siehe italienische Rechtschreibung.

Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/legasthenie.html

Lit.
• engl. Beschreibung des Programms z. B. hier
• Brem S. et al. (2010), « Brain sensitivity to print emerges when children learn letter-speech sound correspondences », PNAS, vol. 107, n° 17, p. 7939-7944.

Amerikanisches Werbevideo von Lexia, 11 Minuten

22. September 2014

Einen einzelnen Blogeintrag suspendieren

Heute wollte ich einen einzelnen Blogbeitrag (einen »Post« mit langem O) außer Betrieb setzen, suspendieren, ent-veröffentlichen; es hätte mir aber leid getan, ihn ganz zu verlieren. Dieses mein Blog-System, www.blogger, kann zwar Entwürfe speichern und sie dann zu gegebener Zeit veröffentlichen lassen, umgekehrt geht es aber nicht: Aus einem Blogeintrag wieder nur einen unveröffentlichten Entwurf zu machen, geht scheint’s nicht. Man kann nur löschen.
   Oder geht’s doch?
   Ich öffnete den besagten Post »zur Bearbeitung«, wechselte auf die HTML-Ansicht, und kopierte mir den Kode heraus. Den hab’ ich dann in einer Word-Datei zwischengespeichert (der Einfachheit halber, nicht, weil’s besonders sinnvoll wäre).
   Dann habe ich einen neuen Post angelegt. In den habe ich das gespeicherte HTML geladen. Vielleicht wär’s auch gut über die Zwischenablage gegangen, im Copy-paste-Verfahren.
   Jetzt hab’ ich sicherheitshalber den ganzen HTML-Kode markiert und rechts den kleinen Knopf »Formatierung entfernen« ausgelöst, immer in HTML-Kodeansicht. Nun zurück zu »Verfassen«, und schon ist schön die Kopie des alten Posts zu sehen. Diese natürlich nicht »Veröffentlichen«, sondern bloß »Speichern«. Ende der Kopie.
   Danach kann man den alten Post getrost löschen. Weg isser, nicht mehr zu sehen, und für einen selbst doch noch als Entwurf da. Man weiß ja nie.

Dieser Post: http://blogabissl.blogspot.com/2014/09/einen-einzelnen-blogeintrag-suspendieren.html

Suspending a Single Post in Blogger. 
   Copy its HTML code, open a new post, select HTML, and place the HTML code there. (If necessary remove an extra formatting at HTML level). This gives you a copy of the post. Save it, but don’t publish it. You may now purge the original post.