26. April 2017

Dreisatz zum Dritten

1. Dreisatzaufgaben sind entweder »proportional« oder »antiproportional«. Immer wird gefragt: »Wenn soviele dann soviele, wenn andersviele dann wieviele?«
   Meistens sind sie proportional: 3 Jungs essen drei Wurstbrote, dann essen 5 Jungs 5 Wurstbrote!
   Antiproportional heißt: Bei 5 Wurstbroten kriegt jeder der 5e ein Brot. Wenn aber nun 10 Jungs kommen? Dann jeder nur ½es.

Hier sehen Sie’s im Diagramm. Die Proportionalität ist immer ein gerader Strich. 
   Geht der Strich nach oben, dann ist »mehr mehr«, und dann ist’s proportional.
   Geht der Strich (hier der gestrichelte, strichlierte) aber umgekehrt von oben nach unten, ist’s antiproportional. Dann bedeuten »mehr« (Jungs) »weniger« (für den einzelnen zu essen). 
   Also bitte als erstes festlegen: 
’s ist proportional oder ’s ist antiproportional. Das ist schon die halbe Lösung. Am besten man schreibt’s hin, dann weiß der Lehrer schon einmal, dass man das herausgefunden hat.

2. Jetzt schreibt man sich die Aufgabe(n) in eine Tabelle. Die kann auch senkrecht nach unten laufen, egal. Ich mache sie hier einmal waagerecht, weil sie sich dann leichter tippen lässt. Also:

Jungs      |  3   |    5  |  eventuell und so weiter …
––––––––––––––––––––
Brote      |  3   |    ?  |

Jetzt überlege ich mir: Wie komme ich »oben« von 3 zu 5? Ich kann das mit Malnehmen oder Dividieren machen, wie’s mir besser passt. 
   Sagen wir Multiplizieren. Mit was muss ich 3 malnehmen, damit ich 5 kriege? Das ist natürlich 5/3 und damit eben 5 Drittel oder 1,66666…. 
   Jetzt muss ich »unten« dieselbe Operation vom 3er zum Fragezeichen machen! Weil’s proportional ist. Also 3 (steht da) mal 5/3 = 15/3 = 3. ? = 3. Bingo
   Bei antiproportionalen Verhältnissen muss ich immer die andere Operation machen, also statt malnehmen dividieren und statt zu dividieren malnehmen. Schaun’ wir mal.
    Wenn ich bloß 10 Brote hab’ (egal, die Gesamtmenge braucht gar nicht bekannt zu sein), dann bekommt

bei     |  5 Jungs   |  10 Jungs
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––
jeder  |  1 Brot     |  aber wieviel?

Um »oben« von 5 auf 10 zu kommen, habe ich mal 2 genommen. 
Weil die Verteilung antiproportional ist, muss ich jetzt »unten« das 1 Brot teilen durch 2 und kriege nur ½ Brot für jeden.
   Wer mag, kann auch einfach die Gesamtmenge 5 Jungs × 1 Brot = 5 Brote ausrechnen, und die dann verteilen (Teilen ist Dividieren), also 5 Brote / 10 Jungs = ½ Brot/Junge. Auch richtig.

Es führen also viele Wege zum Ziel. 
   Nochmal: Erst sich fragen, ob’s proportional oder umgekehrt proportional zugeht. 
   Dann Tabelle machen. 
   Operation ausdenken und ansetzen. 
   Danach »gegenüber« die gleiche Operation bei Proportionalität ansetzen, oder die jeweils umgekehrte bei Antiproportionalität. 

Hier noch zwei Beispiele »aus der scholastischen Wirklichkeit«:







Zuerst hatte ich da die Zeit in Stunden bei 1 Machine gesucht; bei 3 wusst’ ich’s (32 h). Flugs »oben« die 3 durch 3 geteilt (grüner Pfeil nach oben links) und also unten mit 3 malgenommen, weil antiproportional. Undsoweiter …





Hier war in der Tabelle x bei 1 gegeben (y=3,50) und bei 2 und 3 gesucht. Es handelte sich um eine proportionale Aufgabe, was angesagt war. Ich also von x=1 zu 2 mit 2 malgenommen (grüner Pfeil), und dann dasselbe unten von 3,50 zu 7, usw.

Links:
Dreisatz für Dummys: http://blogabissl.blogspot.com/2017/03/dreisatz-fur-dummys.html 
In drei Schritten lösen: http://blogabissl.blogspot.de/2013/10/dreisatzaufgaben.html   
Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2017/04/dreisatz-zum-dritten.html

25. April 2017

Brittings kleine Welt in Bayern

Noch bissl Britting? 
Jörn und Schuldt, 29.3.2010
   Hier Gedanken zur kleinen Welt in Bayern, ganz persönliche, von einem, der den Dichter noch gut gekannt hat. Hier erinnert er sich, wie ihm Brittings Witwe, die unvergessene Schauspielerin Inge Fröhlich, dieses Gedicht vortrug, in einer kleinen Konditorei im München: »So, wie sie las, bedurfte es keiner Interpretation, die war in der Diktion, der Sprache bereits enthalten«, schreibt unser Hans-Jochim Schuldt dazu – ein interessanter Mann übrigens, siehe https://www.myheritage.de/FP/genealogy-welcome.php?s=148230861.
   
Nun aber zum Gedicht und zu Schuldts Anmerkungen.
Ich hab’s etwas leichter lesbar gesetzt:

 
Die kleine Welt in Bayern

Der Himmel ist hoch und weit
über das Land gespannt,
dass alles unter ihm Platz hat:
die weiße Felswand,
der Kirchturm, Zigeunerpferde
mit farbigen Bändern
im Schopf, Hirsche, Nachtigallen und Stare
und der spiegelnde, blaue und klare
Waldsee mit den schilfigen Rändern.

[Bis hierher malt der Dichter ein Bild.]

Liegt ein Kerl im Moose,
schlägt die Augen auf, und im kleinen Stern
sammelt er alles, den Kirchturm, die Felswand,
den Himmel und sein Begehrn,
geht darüber und über den Himmel hinaus ins
Große und Grenzenlose.

[Hier schildert der Dichter, was der Kerl im Moos sieht und zu welchem Begehren das Gesehene Anlass gibt.]

[Was aber »über den Himmel hinaus ins Große und Grenzenlose« geht, das sagt er uns nicht, überlässt es der Phantasie des Lesers. Das kann auch das grenzenlose Universum sein und das Unbegreifliche der Schöpfung. 
   Warum aber betitelt der Dichter es mit der »kleinen« Welt in Bayern? Ist es der Kontrast zu der nicht zu begreifenden Unendlichkeit des Kosmos’ und zur Größe Gottes?]
   Nun ganz subjektiv: So verstand ich [Schuldt] das, als mir meine damals noch nicht meine Frau seiende Ingeborg das Gedicht in einer kleinen Konditorei in der Nähe vom Annaplatz vorlas. Es war, als würden sich Mikro- und Makrokosmos zu einer irdischen Einheit harmonisch vereinigen.

»So stehen sich zwei Gewitter ... gegenüber.« – sagt, eine Zeile Brittings zitierend 
 dein [Fritz Jörns] alter [na ja, 97, fj] Hans
[Aber es muss ja nicht gleich donnern. Geniessen wir die Spannung bis zum Geistesblitz.]

––––––––––––––––––––––

Zu den Gewittern, die sich gegenüberstehen, mein Blog:

Hierher zu diesem Blogeintrag: 

13. April 2017

Runkel

Siehe http://sarnerblog.blogspot.com/2017/03/runkel-gertel-hippe.html – wird in fünf Sekunden weitergeleitet. (Eben nicht, weil sonst der ganze Blog weiterleitet … – bitte selbst klicken!)

12. April 2017

Google Photos Error 404

  ### SORRY, NO SOLUTION YET ###
Google Photos (called Fotos in German) displays your album for six seconds and then tells you, that this album is not available. Error 404.
“Google – 404.This is an error. The requested URL was not found on theserver. We do not have more information.”
–  It had been Google itself, that generated the URL. It was Google’s own server. Shame on Google!

   Apparently Google took your fine, well visible album from its right hand into its left, and – as in a larger company the left hand does not know what the right hand does – the left says: “I cannot display your album, error 404. Go to … with your pictures!”
   Here you can see the video: https://youtu.be/6nwZlaS4hgM



Permalink to this post (blog entry) here:
http://blogabissl.blogspot.com/2017/04/google-photos-error-404.html

Details of this example:
   From for example (stably visible):
https://get.google.com/albumarchive/107484383993159578524/album/AF1QipN5vz67Nc0yRhZGfzU9emRscWnJULNGywxQpAIu?source=pwa&authKey=CPGm6r_N_4uhEg


You go on with – click … Weitere Optionen (Further Options?) – and then –
select: In Google Fotos verwalten (edit with Google Photos?)

   The miraculous Google software then trys to show this URL (but ends up with error 404):
https://photos.google.com/album/share/AF1QipM4Yxb30Fg0W0EM6p77SHfA2RcjfbZ7xTq7tFc0oXKdSo8rK6gSsZRpRal9bax_9w?key=CPGm6r_N_4uhEg. 

   The album in (virtual?) reality is called
https://goo.gl/photos/sVV55M5CCqP8ifyZ9

You are not logged in.
Obviously no optin to edit the album.

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In case you are not logged in as the owner of the album (use your Browser’s private mode Ctrl+P to try) this brings you to
https://photos.google.com/share/AF1QipPqDq2pVcBKM2KTPZE4vKNzLY4LkNrUN2sFmqwMFHG_59TI9e8qHfVbk9mQFBTzPA?key=bjZNRUE3Z3RKV2QxTlU0dU1BOG5TYUdkeEtNUWN3
And that’s stable …  The goo.gl address I got by asking for a “share” and a link. Good night.

When you klick »In Google Fotos gespeichert« (from https://get.google.com/albumarchive/107484383993159578524/album/AF1QipPtvfe5KOUr16ws3LR4TGfISr7tIXX5Img8filG?authKey=CP2vufux1pOPUA) you’ll see:
Stored in Google Photos. The album is securely saved in Google Photos. You can manage it there. (»Du« as colloquial you.)
When you try to reach the album from here, you are sent to
https://photos.google.com/album/share/AF1QipPqDq2pVcBKM2KTPZE4vKNzLY4LkNrUN2sFmqwMFHG_59TI9e8qHfVbk9mQFBTzPA?key=CP2vufux1pOPUA
And there’s that error 404.
   The successful address is:
https://get.google.com/albumarchive/107484383993159578524/album/AF1QipPtvfe5KOUr16ws3LR4TGfISr7tIXX5Img8filG?authKey=CP2vufux1pOPUA 

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9. April 2017

Nuts – Nüsse

Growing trees. Bäume »züchten«, hier Nüsse.
Nuss. Aus dem Artikel.                                                    Foto Stephen Lioy
 

It’s all about perennial species – plants like trees that live long lifes – in contrast to annual crops – like wheat or carrots – and their develompment: “Typically, the domestication of perennial species has resulted in fundamental changes in the mode of reproduction, like clonal propagation,” [Maria Elena] Malvolti notes [from Porano, Umbria, Italy]. For example, “olives in their native state are virtually inedible by humans. So propagating olive trees is a vegetative process. … ”
   Even optimistically, a walnut tree takes eight years to bear its first fruit. That would mean, in theory, it would take 8,000 years before walnut genetics would change to the point of domestication. Yet to be useful to humans, the walnut does not need to be domesticated.
Im Vergleich mit Jahresfrüchten brauchen Bäume lange Zeit, sich zu verändern – im Artikel von Graham Chandler werden für einen Nussbaum achttausend Jahre geschätzt. »Züchtung« (»Domestizierung« ohne Gentechnik) ist eine Sache von Jahrtausenden.
   Geht das auch anders?
   Wie haben sich Nüsse verbreitet? Da spielten wohl Reisende Eichhörnchen!     
   Wer Englisch kann, sollte den schönen Artikel lesen! (Fragen gerne an mich … )



Read about walnut trees here – good English.
Keith Woeste of the US Forest Service here.

Permalink. Link zum Weitergeben!
http://blogabissl.blogspot.com/2017/04/nuts-nusse.html 

Suaven – article, Artikel

A fine new article in Aramco World’s March 2017 edition:
http://www.aramcoworld.com/en-US/Articles/March-2017/America-s-Zouaves

Here, how I came to see them: 




Ad Crimean War, Krimkrieg

   Link hierher, Permalink:
http://blogabissl.blogspot.com/2017/04/suaven-article-artikel.html

Suave, Suaven, Zuave, Zuaven, Zouave, Zouaves (Zuave, Zuawe, Suave, Suaven, Suaves)

6. April 2017

Der Schmarrn mit dem großen ß

Großes Eszett () auf dem Titelblatt des Duden, Leipzig 1957
Der Rechtschreibrat rühmt sich des großen ß, also des »dicken« ẞ, Überschrift
   »Rechtschreibrat macht Weg für großes Eszett in amtlicher Rechtschreibung frei«. Dazu ein Bild des »DDR«-Dudens von 1957. Das ẞ wurde allerdings später wieder aufgegeben, siehe Auflagen 1880—2013. 
   Nun empfiehlt der Rechtschreibrat zum Eszett (»scharfen s«): 
»Zur Schreibung in Großbuchstaben soll es zukünftig heißen:  ›Bei Schreibung mit Großbuchstaben schreibt man SS. Daneben ist auch die Verwendung des Großbuchstabens ẞ  möglich. Beispiel: Straße – STRASSE – STRAẞE.«
   Na bitte. Das ẞ ist (und bleibt) optional. Ein Kann, eine Nebenform. Gezwungen dazu wird keiner. Wozu auch? Es kommt nie am Wortanfang vor.
»Man« braucht es nur bei VERSALSCHREIBUNG, und die ist schlecht lesbar und sieht brutal aus. Seit es kursiv und fett in jeder Scheibbsoftware gibt, sind sogar früher gern gesehene  G e s p e r r t s c h r e i b u n g e n  total out. 
   Dazu kommt, dass schon das normale kleine ß oft recht hässlich ist. Das »dicke« ẞ ist noch unförmiger. Erinnern Sie sich noch an Nadeldrucker, die für ß ein griechisches β verwendet haben, meist noch kursiv, sah …eiβe aus. 
Schweizer Schreibmaschine ohne großes Ü, Ö, Ä und ß, dafüt mit ê, ç und à. Zum Vergrößern klickbar. 
Die Schweizer, die mit Ihrer Tastatur auch noch Französisch schreiben können müssen, haben kein ß, überhaupt nicht, nicht einmal ein groß Ü, Ö und Ä. Das gab’s früher in den Zeitungen auch nicht, weil im Bleisatz die Pünktchen ganz oben abbrachen. 
   In der Schweiz schreibt sich ein Maßband Massband; wie soll einer da wissen, dass bei Masse das a lang, meim Massband aber kurz gesprochen wird.
   Empfehlung also: kleinschreiben, dann gibt’s das ẞ nicht.
   Die Behörden »brauchen« allerdings das ẞ, weil sie sich auf Pässen und Personalausweisen einbilden, GROẞ schreiben zu müssen (hier links):
 





Bei Füherscheinen (rechts) haben sie allerdings ein Einsehen und schreiben normal groß und klein. Dabei wäre es viel gescheiter, wenn sie schon beim Namen sind, die deutsche Um­schrei­bung ins Internationale anzugeben, vielleicht in Klammern. Weil zum Beispiel alle Welt – außer Deutschland – aus einem Jörn einen Jorn macht und gewiss keinen Joern, so wie ein Benoît auch bei uns glatt zum Benoit wird. Also etwa FRITZ JÖRN (JOERN). Das wäre sinnvoll.
Nuova Raccolta d’autori che trattano dell morto dell’ acqua, Band 1, 1766. Wieso «ſi sfuggirá«?
Zum Abschluss noch ein weiterer Vorschlag, der zunächst nicht einmal ein neues Unicode-Zeichen erfordert. Es geht auch nur um einen Buchstaben, ein weiteres S, das ganz international gängig war. Wie das? Übrigens gab’s dafür auch keinen Großbuchstaben, füt’s 
lange s: ſ  
1943: letzter Frakturduden
   Vielleicht kann das der Rechtſchreibrat wieder einführen. In der Fraktur war es in Deutschland bis zuletzt Vorſchrift! Dann wurde Fraktur als antiſemitische Maßnahme verboten, was aber wieder eine andere Geſchichte iſt.
   Ich erſpare Ihnen die ſ-Argumentarion in Frakturſchrift, ſchon weil’s ſonſt keiner mehr leſen kann. Das ſ kommt maſſenhaft vor, öfter als das runde s.
   Damit könnten sich die Paſsſtellen ſuper ſpielen, für die ein Wechsel vom ß zum ss schon ein teurer Namenswechsel ist – ich weiß, ich kenne einen Herrn Roß. Ohne viel Geld kommt der nie zum Ross.
   Schreibt ſich Frau Angſt nun Anſt oder Angst? Ein Rothschild Rotſchild? Damit könnte man ausländische Beamten doch beſonders leicht verwirren. Und noch einen Großbuchſtaben fordern! 

ẞ ist Unicode “LATIN CAPITAL LETTER SHARP S”, »Lateinischer Großbuchstabe scharfes S«
• hexadezimal U+1E9E 
• dezimal in HTML ẞ 
• in Windows Alt+Zifferntastatur7838
• in Word 1e9e oder 1E9E eintippen, markieren, Alt+c, auf neuen Tastaturen AltGr+h
– mehr in der Wikipedia, die in der Überschrift »Das große ß« dieses nach wie vor klein schreibt, nicht »Das große ẞ« …

Links:
Rechtschreibrat
Duden
Wikipedia 
Auszeichnungen wie fett, kursiv usw. im Text
Auf der Suche nach dem langen ſ
Windows–Tastaturtreiber mit nomherechten ẞ, ſ und anderen

»Zwischendurch Fraktur«  

Permalink hierher: 
 http://blogabissl.blogspot.com/2017/04/der-schmarrn-mit-dem-groen.html

 

5. April 2017

Whatsapp. Datei wird nicht unterstützt.

Whatsapp gehört
zu Facebook
»1 Datei, die du versuchst hinzuzufügen, wird nicht unterstützt.« – Diese Meldung von Whatsapp ist, pardon, eine Frechheit:
1. Ist die Meldung falsch. Es geht zuweilen doch! 
2. Weiß die Software, warum sie das Bild oder Video nicht senden mag. Warum also sagt sie’s nicht. Das ist arrogant und lieblos.
3. Kann man im Deutschen so umformulieren, dass nicht einfach jeder forsch mit »du« angeredet wird, Vorschlag: »1 Datei lässt sich nicht hochladen, weil … «.
Punkt 1 wird Sie interessieren. Ich hatte vergeblich versucht, dieses Kirschblütenbild – normales JPG, 3677×3672 Pixel, 4,77 MByte – in Whatsapp-Web hochzuladen. 
   Auf Geeks wurde ich fündig. Das Rezept dort, eigentlich für’s Iphone, funktionierte auch bei mir: Rechner vom Wi-Fi-Netz (W-Lan) nehmen, etwa durch Einschalten des Flug-Modus, dann geht’s zwar immer noch nicht, schließlich wieder online gehen, (eventuell Whatsapp-Web neu starten,) und dann ging’s!  
   Die offizielle Dateimaximalgröße liegt bei Whatsapp zur Zeit bei 16 MByte. 
   Wie man bei Android »mit Gewalt« auf 2 GByte = 2000 MByte kommt, steht hier. Kann ich aber nicht empfehlen, einfacher ist, das Video zum Beispiel zur »Konkurrenz« Youtube (gehört Google) hochzuladen und nur den Link weiterzugeben. Aktuelles Limit sind dort 128 GByte. Mit meinem 45 MByte großen Video »Garten im April« hab’ ich’s so gemacht. Vielleicht tröstet Sie das, wenn Sie wieder einmal frech gesagt bekommen: »1 Datei, die du versuchst hinzuzufügen, wird nicht unterstützt.«

Übrigens: 
• Ein Werner Nöbauer empfiehlt, “Privacy Impact” zu ändern. Aber vielleicht kappt das auch nur die Internetverbindung?
• Ein Muhammad Ali Adnan empfiehlt, Whatsapp neu zu installieren. Typisch, wenn einer heutzutage nicht weiß, was die Ursache eines Fehlers ist – aber, wenn’s hilft?
• Andere empfehlen, die Datei anderswohin zu legen, zum Beispiel auf eine SD-Karte. Sie muss für Whatsapp zugänglich sein – klar.

Link hierher:
http://blogabissl.blogspot.com/2017/04/whatsapp-datei-wird-nicht-unterstutzt.html